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Bundespolizei kontrolliert in Freilassing

Einreise nach Deutschland endet für drei Personen im Gefängnis

Die Bundespolizei hat am Montag (13. Dezember) drei mit Haftbefehlen gesuchte Personen an der Kontrollstelle an der A8 und am Bahnhof Freilassing festgenommen. Für eine Deutsche, eine Kroatin sowie einen Albaner endete die Einreise im Gefängnis.

Meldung im Wortlaut

Schwarzbach/Freilassing - Am Montagfrüh (13. Dezember) kontrollierten Unterstützungskräfte der Bundesbereitschaftspolizei an der Grenzkontrollstelle am Walserberg einen Reisebus mit serbischer Zulassung.
Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Fahnder fest, dass die Staatsanwaltschaften Augsburg und Deggendorf mit drei Haftbefehlen nach der Kroatin suchten, die sich mit in dem Bus befand. Wegen Betruges muss die 36-Jährige noch eine sechsmonatige Freiheitsstrafe sowie fünf Tage Erzwingungshaft aufgrund zweier begangener Ordnungswidrigkeiten absitzen.

Ähnlich erging es einer 32-jährigen Deutschen, die knapp zwei Stunden später mit einem Reisebus mit bosnischer Zulassung über den Walserberg nach Deutschland einreisen wollte. Eine Abfrage im Fahndungssystem ergab, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit zwei Haftbefehlen wegen Körperverletzung sowie gefährlicher Körperverletzung nach der Frau suchte.

Die geforderte Geldstrafe in Höhe von insgesamt knapp 5000 Euro konnte die 32-Jährige nicht zahlen. Die Bundespolizisten lieferten beide Frauen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Auch für einen 30-jährigen Albaner klickten am Montagnachmittag in einem aus Österreich angekommenen Zug am Bahnhof Freilassing die Handschellen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bamberg wegen schweren Bandendiebstahls.

Einen gültigen Fahrschein konnte der Mann auch nicht vorweisen. Auf der Dienststelle ermittelten die Beamten zudem, dass gegen den Albaner ein neunjähriges Einreiseverbot bestand. Der 30-Jährige wurde im Jahr 2018 aufgrund schweren Bandendiebstahls in sieben Fällen sowie versuchten schweren Bandendiebstahls zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Nachdem er diese bereits teilweise verbüßt hatte, wurde er 2019 in sein Heimatland abgeschoben.
Da er nun wieder - trotz des Einreiseverbotes - nach Deutschland einreisen wollte, muss er die noch ausstehende Restfreiheitsstrafe von 413 Tagen absitzen. Nach einer Anzeige wegen der unerlaubten Einreise entgegen des Einreiseverbotes sowie Erschleichen von Leistungen brachten die Bundespolizisten auch ihn in ein Gefängnis.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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