Ohne Führerschein aber mit gefälschten Papieren an der Grenze gestoppt

Gefälschte Papiere: Bundespolizei schickt Lkw-Fahrer zurück nach Österreich

Freilassing – Die Bundespolizei hat am Mittwoch, den 25. März bei Grenzkontrollen an der Saalbrücke in Freilassing einen 39-jährigen Türken gestoppt. Er hatte versucht, mit gefälschten Dokumenten und ohne Führerschein in einem Sattelzug nach Deutschland einzureisen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Mittwochvormittag einen Lkw mit österreichischer Zulassung an der Saalbrücke in Freilassing. Der 39-jährige Fahrzeuglenker zeigte den Beamten einenbulgarischen Führerschein sowie eine bulgarische Fahrerkarte und Identitätskarte vor. Als die Fahnder die Ausweispapiere des Mannes überprüften, erkannten sie, dass diese gefälscht waren. Der vermeintliche Bulgare war tatsächlichtürkischer Staatsbürger und in Österreich als Asylbewerber registriert. Außerdem hätte der 39-Jährige das tonnenschwere Gespann gar nicht fahren dürfen – er hatte keinen Führerschein. Trotzdem war er mutmaßlich im Auftrag einer Spedition unterwegs und wollte Waren aus Deutschland abholen.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 39-jährigen Türken wegen Urkundenfälschung, Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und versuchter unerlaubter Einreise an. Zudem ermitteln die Beamtinnen und Beamten nun, wie der Mann ohne Führerschein überhaupt an den Fahrauftrag und an das Steuer des Sattelzuges kommen konnte. Er wurde nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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