Bundespolizei Freilassing

Mehrere Personen mit Haftbefehl an einem einzigen Tag

Freilassing - Gleich mehrere mit Haftbefehl gesuchte Personen fasste die Bundespolizei Freilassing am 17. Mai. Einen 29-jährigen Algerier erwartet nun eine längere Haftstrafe.

Am Donnerstag, den 17. Mai hat die Bundespolizei Freilassing gleich mehrere mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen.

Rumäne per Haftbefehl gesucht

An der Grenzkontrollstelle Schwarzbach stellten die Beamten in der Nacht einen 30-jährigen Rumänen fest. Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat den Mann per Haftbefehl wegen Betruges gesucht. 

Das Amtsgericht Regensburg hat den Mann bereits im Jahr 2016 zu einer Freiheitsstrafe von 50 Tagen Gefängnis verurteilt, die er durch eine Zahlung von rund 2.000 Euro hätte abwenden können. Da er das Geld jedoch nicht aufbringen konnte, lieferte ihn die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau am Chiemsee ein. Hier muss er seine Strafe nun absitzen.

Tscheche verdächtig Wohnungseinbruch begangen zu haben

Am späten Abend haben die Beamten an derselben Kontrollstelle einen Wagen mit tschechischer Zulassung kontrolliert. Bei der Überprüfung des Fahrers schlug der Polizeicomputer erneut an. Der 40 Jahre alte Tscheche steht im Verdacht, Ende letzten Jahres einen Wohnungseinbruchdiebstahl begangen zu haben. 

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat deshalb einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann erwirkt. Nach der Vorführung vor dem Amtsgericht in Laufen wurde der Haftbefehl gegen den tschechischen Staatsbürger aufrechterhalten und die Freilassinger Bundespolizisten lieferten ihn ins Gefängnis nach Bad Reichenhall ein. Hier wird er die nächste Zeit auf seine Hauptverhandlung vor Gericht warten müssen.

Zwei Algerier ohne Dokumente angetroffen

Am Bahnhof Salzburg gingen am selben Tag den Beamten zwei Algerier ins Netz. Die 29- und 33-jährigen Nordafrikaner versuchten gegen 23 Uhr mit einem Regionalzug nach Deutschland einzureisen. Beide konnten den Fahndern keine erforderlichen Dokumente vorweisen. Die Bundespolizisten nahmen die Männer wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland fest und brachten sie zur Inspektion nach Freilassing.

Auf der Dienststelle fanden die Beamten über die Fingerabdrücke der beiden heraus, dass gegen den 29 Jahre alten Algerier zwei Haftbefehle vorliegen. Die Staatsanwaltschaften Frankfurt am Main und Dortmund haben den Mann wegen Diebstahls bzw. Erschleichen von Leistungen gesucht. Er muss nun für die nächsten 275 Tage hinter Gitter. Zudem hat ihn die Bundespolizei wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland beanzeigt.

Sein 33-jähriger Begleiter wird ebenfalls einen längeren Zeitraum in einem Gefängnis verbringen müssen. Da er bereits mehrmals versuchte unerlaubt nach Deutschland einzureisen, führten ihn die Beamten vor dem Amtsgericht in Laufen vor. Anschließend lieferten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau am Chiemsee ein. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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