Bundespolizei im Einsatz

Seltsame Situationen bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing

Freilassing – Die Bundespolizei hatte am Dienstag, 3. Juni, am Bahnhof Freilassing allerhand zu tun. Reisende wollten ohne Ausweis oder mit manipulierten Papieren über die Grenze und schließlich wurden die Beamten auch noch von einer Schwarzfahrerin wüst beschimpft.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Dienstagmittag zunächst einen Russen am Bahnhof Freilassing. Der 36-Jährige war dort gerade mit einem Zug aus Salzburg angekommen. Weil er weder Ausweispapiere noch Bargeld und außerdem keinen schlüssigen Grund für eine Reise nach Deutschland vorweisen konnte, musste er schon am Nachmittag seine Rückreise antreten. Nachdem die Beamten seine Identität mittels Fingerabdruck geklärt hatten, übergaben sie den Mann an die österreichischen Behörden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Nur wenige Minuten später erreichte die Bundespolizei ein Anruf der Deutschen Bahn: Im Zug von München nach Klagenfurt sei eine Frau ohne gültigen Fahrschein unterwegs. Die Reisende weigere sich, dem Zugbegleiter ihre Personalien zu nennen und beleidige diesen fortlaufend. Als der Schnellzug am Bahnhof Freilassing ankam, erwarteten die Bundespolizisten die renitente Reisende dort bereits. Ihren Unmut tat die Schwarzfahrerin daraufhin erneut sowohl gegenüber dem Zugbegleiter als auch gegenüber den Beamten mittels diverser Beleidigungen kund.


Die 6 0-Jährige zeigte den Bundespolizisten schließlich doch ihren Passersatz, sodass die Fahrpreisnacherhebung ausgefüllt werden konnte. Erst danach durfte sie weiterreisen. Sie erwartet allerdings ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung.

Am Abend fielen Grenzfahndern der Bundespolizei Manipulationen im abgelaufenen syrischen Reisepass eines jungen Mannes auf. Im Dokument fehlten einige Seiten. Der 21-Jährige war gerade mit dem Zug aus Salzburg nach Freilassing gefahren und konnte weder ein gültiges Visum noch einen Aufenthaltstitel vorzeigen. Die Bundespolizisten zeigten den Syrer wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie des Versuchs der unerlaubten Einreise an und wiesen ihn nach Österreich zurück.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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