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Ein Tag – sieben Haftbefehle

Bundespolizei Freillassing bringt vier Straftäter ins Gefängnis

Die Bundespolizei hat in Freilassing und Umgebung vier Personen ins Gefängnis gebracht.
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Die Bundespolizei hat in Freilassing und Umgebung vier Personen ins Gefängnis gebracht.

Die Bundespolizei hat bei den Grenzkontrollen allein am Sonntag (3. Oktober) fünf mit Haftbefehlen gesuchte Personen an der Kontrollstelle Schwarzbach sowie am Bahnhof Freilassing festgenommen. Vier von ihnen sitzen nun im Gefängnis.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Schwarzbach/Freilassing – Am frühen Sonntagmorgen haben Beamte der Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach einen Reisebus mit kroatischer Zulassung gestoppt. Bei der Überprüfung der Insassen schlug der Polizeicomputer an.
Ein 29-jähriger Kroate wurde von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wegen Trunkenheit im Verkehr gesucht. Erst nach Zahlung von knapp 2.200 Euro durfte der Kroate die Weiterreise antreten. Nur etwa zehn Minuten später ging den Fahndern der nächste Reisende mit Haftbefehl ins Netz. Bei der Überprüfung eines weiteren Reisebusses stellten die Bundespolizisten fest, dass ein 52-jähriger Kroate mit gleich drei Haftbefehlen gesucht wurde.

Die geforderten Geldstrafen in Höhe von 4.200 Euro wegen Trunkenheit im Verkehr sowie 100 Euro wegen eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens konnte der 52-Jährige nicht begleichen.

Wegen Straßenverkehrsgefährdung suchte das Amtsgericht Augsburg per Sicherungshaftbefehl zudem nach dem Kroaten.
Er wurde im Jahr 2020 zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Da er jedoch mehrfach gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde die Bewährung wiederrufen. Insgesamt muss er nun für über neun Monate hinter Gitter.

Nicht besser erging es einem 20-jährigen Afghanen, der wenige Stunden später mit dem Zug nach Deutschland einreisen wollte.
Die Abfrage seiner Personlien ergab einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen unerlaubter Einreise.
Nach einer Vorführung beim Richter lieferten die Bundespolizisten den 20-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Auch für einen 29-jährigen Georgier endete die Busfahrt an der Kontrollstelle am Walserberg. Wegen Diebstahls hatte die Staatsanwaltschaft Wiesbaden den 29-Jährigen zur Festnahme ausgeschrieben. Die geforderten 700 Euro konnte der Mann nicht aufbringen. Die Beamten brachten auch ihn in ein Gefängnis, wo er die nächsten 70 Tage absitzen muss.

Bei einer Kontrolle eines Kleinbusses mit rumänischer Zulassung am Grenzübergang stellten die Bundespolizisten den nächsten Haftbefehl fest. Beim Abgleich der Personalien der Insassen im Fahndungssystem stellten die Polizisten fest, dass gegen einen der Mitfahrer ein Haftbefehl vorlag. Wegen besonders schweren Fall des Diebstahls schrieb die Staatsanwaltschaft Augsburg den 32-jährigen Rumänen zur Festnahme aus. In der Justizvollzugsanstalt muss er seine Strafe für die nächsten 365 Tage absitzen.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

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