Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Einreiseverbot, drei Haftbefehle und vier Aufenthaltsermittlungen

Bundespolizei Freilassing bringt gesuchten Tunesier hinter Gitter

Die Bundespolizei hat am Sonntag (2. Januar) bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen 52-jährigen Tunesier festgenommen. Der Mann hatte versucht trotz eines bestehenden Einreiseverbots und drei Haftbefehlen nach Deutschland einzureisen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Freilassing - Am Sonntagmittag kontrollierten Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit einen grenzüberschreitenden Zug von Salzburg nach München. Ein 52-jähriger Fahrgast konnte den Polizisten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Er gab jedoch an, algerischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland zu sein. Eine Überprüfung seiner Angaben verlief jedoch negativ. Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nahmen die Bundespolizisten den Mann mit zur Dienststelle.

Dort stellten die Fahnder anhand seiner Fingerabdrücke nicht nur fest, dass der angebliche Algerier ein tunesischer Staatsangehöriger war. Gegen ihn lagen zudem drei Haftbefehle, ein aktuelles Einreiseverbot sowie vier Aufenthaltsermittlungen vor. Darüber hinaus ermittelten die Beamten, dass der Mann mit 37 verschiedenen Personalien im polizeilichen Fahndungssystem einlag.

Mit zwei Haftbefehlen wegen Bedrohung und Betruges sowie vier Aufenthaltsermittlungen wegen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte suchte die Staatsanwaltschaft Chemnitz nach dem 52-Jährigen.
Auch die Staatsanwaltschaft Dresden fahndete per Haftbefehl wegen Betruges nach ihm.
Da er die geforderte Gesamtgeldstrafe in Höhe von 3350 Euro nicht aufbringen konnte, muss der Mann erstmals für die nächsten 263 Tage hinter Gitter.

Der vorbestrafte Tunesier war bereits in den Jahren 2010 und 2019 in sein Heimatland abgeschoben worden.
Da er nun bei der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland wieder gegen eine ihm auferlegte siebenjährige Einreisesperre verstieß, führten ihn die Bundespolizisten einem Richter vor. Anschließend lieferten die Beamten den 52-Jährigen zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

Kommentare