Bundespolizei: Über 100 Feststellungen am Wochenende

Drei Großaufgriffe in Zügen aus Salzburg

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Freilassing - Die Bundespolizei hat am Samstag in mehreren Zügen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet über 100 ausländische Flüchtlinge ohne Einreisepapiere festgenommen.

Die Bundespolizei hat am Samstag, den 10. Januar, 37 unerlaubt eingereiste Personen allein in Zügen aus Salzburg festgestellt. Die Masse der Aufgegriffenen stammt aus dem Kosovo. Über das Wochenende wurden insgesamt über 100 Fälle unerlaubter Einreise im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets registriert.

Bereits in den frühen Morgenstunden stießen Freilassinger Fahnder im Nachtzug von Salzburg nach München auf 13 ausländische Reisende, die sich nicht ausweisen konnten. Unter den drei Afghanen, vier Iranern und sechs Kosovaren befanden sich zwei Kinder. Zeitgleich stellte eine Streife des Zolls 13 weitere kosovarische Staatsangehörige sowie einen 24-jährigen Afghanen im selben Zug fest. Sie alle verfügten nicht über die erforderlichen Einreisepapiere. Die 27 Personen wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise zum Bundespolizeirevier gebracht.

Am Nachmittag kontrollierten die Bundespolizisten einen weiteren Zug aus Österreich. Auf Höhe Teisendorf mussten schließlich nochmals 10 unerlaubt Eingereiste, alle kosovarischer Herkunft, ihre Fahrt beenden. Insgesamt nahmen die Fahnder am Wochenende über 100 Ausländer ohne die nötigen Einreisedokumente fest. Ein Großteil der Aufgegriffenen wurde an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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