Im Gemeindegebiet Freilassing

Warnung vor Trickbetrügern: Anrufe von falschen Polizeibeamten

Freilassing - Schon seit mehreren Monaten kommt es zu zunehmenden Fällen von Trickbetrug. So auch wieder am Donnerstagvormittag, 7. November. Dabei geben sich die Betrüger als Polizeibeamten aus.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Donnerstagvormittag kam es im Gemeindegebiet Freilassing zu mehreren Betrugsanrufen von falschen Polizeibeamten. Dabei riefen bis lang unbekannte Täter bei älteren Mitbürgern an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Die Masche der Betrüger ist dabei fast immer dieselbe.

Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter oder auch anderer behördlicher Vertreter vor und erklärt, dass bei dem Angerufenen ein Einbruch geplant sei beziehungsweise in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien. Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen und seinen Schmuck in Sicherheit bringen. Ein "Kollege" könne alles abholen, es wäre aber auch möglich, Geld und Schmuck im Umfeld des Anwesens zu verstecken. Glücklicherweise kamen die Betrüger in den genannten Fällen nicht zum Erfolg. Es muss aber davon ausgegangen werden, dass weitere Betrugsversuche von den Tätern unternommen werden.

Um zu verhindern, dass es den Betrügern gelingt, an ihr Geld zu gelangen, rät die Polizei: 

  • Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis. 
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse! 
  • Echte Polizeibeamte melden sich niemals mit der Rufnummer 110 sondern mit dem Festnetzanschluss der jeweiligen Dienststelle. 
  • Staatliche Stellen fordern niemals zur Übergabe von Bargeld auf.

Die Polizei warnt seit Monaten vor zunehmenden Fällen von Trickbetrug. Informieren sie sich im Internet unter www.polizei-beratung.de beziehungsweise www.polizei.bayern.de oder wählen sie im Verdachtsfall unter der Rufnummer "110" sofort den Polizei Notruf.

Mitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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