Algerier ohne Papiere geben sich als Libyer aus

Bundespolizei stoppt Schleusung an der Saalachbrücke

Freilassing - Die Bundespolizei hat am Sonntag, 2. August, an der Saalachbrücke bei Freilassing die Einschleusung dreier Algerier vereitelt.

Die Pressemeldung im Wortlaut


Die Bundespolizei hat am Sonntag, 2. August, an der Saalachbrücke bei Freilassing die Einschleusung dreier Algerier vereitelt. Die Männer hatten keine Ausweispapiere dabei und zunächst versucht, sich als Libyer auszugeben. Die Beamten kamen ihnen jedoch auf die Schliche und schickten sie nach Österreich zurück.

Bundespolizisten kontrollierten am späten Sonntagabend an der Saalachbrücke bei Freilassing (B304) vier Personen in einem Auto mit Schweizer Kennzeichen. Hinter dem Steuer saß ein 39-jähriger Slowake, der sich mit einer gültigen Identitätskarte ausweisen konnte und angab, gerade auf dem Weg zu seinem Wohnsitz in der Schweiz zu sein. Allerdings hatten seine drei Mitreisenden keinerlei Ausweisdokumente dabei und gaben sich gegenüber den Grenzfahndern als Libyer aus. Die Beamten nahmen die Personen daraufhin vorläufig fest und mit zur Dienststelle.


Dort stellte sich heraus, dass die jungen Männer den Bundespolizisten falsche Personalien genannt hatten. Die vorgeblichen Libyer waren tatsächlich Algerier und zudem mitunter älter, als sie zuvor behauptetet hatten - sie waren zwischen 22 und 26 Jahre alt. Der Fahrer erklärte daraufhin, dass die Männer ihn über eine Mitfahrzentrale kontaktiert hätten und er sie nicht kenne.

Die Bundespolizisten zeigten die drei Algerier wegen versuchter unerlaubter Einreise an und schickten sie am Montagmorgen (3. August) nach Österreich zurück. Gegen den 39-jährigen Fahrer wird wegen Schleusungsverdachts ermittelt. Nachdem die Ermittler den Mann vernommen hatten, durfte er seine Reise fortsetzen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch

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