Folgenschwerer Verkehrsunfall mit Sattelzug

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Ainring - Am Freitag, 16. März, 15 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 20 bei Ainring ein schwerer Verkehrsunfall.

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Der Lenker eines österreichischen Sattelzugs war von Piding kommend auf Höhe des Ortsteils Feldkirchen alleinbeteiligt aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der mit Molkereiprodukten beladene Lkw kippte im Bereich einer Rad- und Fußgängerunterführung nach rechts und stieß dann gegen eine hölzerne Lärmschutzwand sowie einen Lagerschuppen. Der 51-jährige Fahrer konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor der Lastzug und dann der Schuppen und die Lärmschutzwand in Vollbrand gerieten.

Nur durch das sehr schnelle und professionelle Vorgehen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Feuers auf das benachbarte Wohnhaus verhindert werden. Die hölzerne Wetterschutzverkleidung hatte bereits Feuer gefangen. In dem Schuppen waren neben Flohmarktutensilien auch noch ein Traktor abgestellt.

Mit Schnittverletzungen wurde der verunfallte Fahrer in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Ansonsten wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Vier Hausbewohner wurden vom Rettungsdienst des BRK vorsorglich betreut.

An dem Sattelzug und dem Wohnhaus samt Schuppen und Lärmschutzwand entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro.

Am Unfallort waren neben Kräften des BRK noch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ainring, Freilassing, Piding und Bad Reichenhall mit ca. 70 Mann eingesetzt. Weiter war das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land mit zehn Mann vor Ort.

Für die Bergung des verunfallten Fahrzeuges wurde eine Spezialfirma aus dem Landkreis Altötting angefordert. Die Bundesstraße 20 war für mehrere Stunden vollständig gesperrt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

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