Fischwilderei wurde zur grausamen Tierquälerei

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Freilassing - Unbekannte legten am Ausee Legangeln aus, worin nicht wie geplant Fische, sondern eine Eule einen qualvollen Tod fand.

Als am Wochenende Mitglieder des Fischereivereins Freilassing am Ausee Aufräumarbeiten durchführten, machten sie beim Kontrollgang um den See eine grausame Entdeckung. In einer von Fischwilderern vom Ufer aus ausgelegten Legangel, einige Meter Angelschnur mit Haken und Köder, am anderen Ende am Ufer um einen Baum gebunden, hatte sich nicht ein Fisch, sondern mit den Fängen eine ausgewachsene Waldohreule verfangen. Beim Versuch sich wieder zu befreien, hat sich die Eule dann stranguliert und ist qualvoll erstickt.

Erbost darüber war auch der Jagdausübungsberechtigte, dem das verendete Tier übergeben wurde. Dieses verbotene Auslegen von Legangeln, das auch bei Fischen zu qualvollem Sterben führt, mussten die Fischer leider schon öfters feststellen. Aber auch andere Tiere, Wildtiere bis hin zu freilaufenden Hunden können sich darin verfangen ohne eine Möglichkeit zu haben, die starke Schnur zu zerreißen und sich wieder zu befreien.

Darum werden die Fischerei- und die Jagdaufsicht, wie auch die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen, um solche herzlose Tierquäler anzuzeigen und einer gerechten Strafe zuzuführen. Das Tierschutzgesetz bedroht derartiges Verhalten mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe.

Sachdienliche Hinweise bitte an die PI Freilassing unter Tel. 08654 / 46180.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa

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