36 Festnahmen am Wochenende

Rosenheim/Freilassing - Am Wochenende sind Fahnder von Bundes- und Landespolizei im deutsch-österreichischen Grenzraum erfolgreich gegen die illegale Migration vorgegangen.

Die Beamten nahmen insgesamt 33 unerlaubt eingereiste Personen und drei Schleuser fest. Die unerlaubt Eingereisten stammen aus dem Irak, Serbien, Algerien und Indonesien. Bereits am Freitag (13. August) kontrollierten Fahnder der Freilassinger Bundespolizei auf der A8, Höhe Piding, ein Fahrzeug mit belgischer Zulassung. Bei der Überprüfung konnten sich nur der serbische Fahrer und seine serbische Beifahrerin ausweisen. Wie sich herausstellte, wollten die beiden vier Landsleute, darunter ein Kind, unerlaubt nach Deutschland schleusen. Die Bundespolizisten zeigten den Fahrer und die Beifahrerin wegen Einschleusens von Ausländern an und lieferten die beiden in die Justizvollzugsanstalten Aichach und Bad Reichenhall ein. Die Geschleusten warten derzeit auf ihre Zurückschiebung nach Österreich.

Am Sonntagmorgen (15. August) verhinderten Bundespolizisten zunächst eine Schleusung auf der A93. Auf Höhe Oberaudorf nahmen die Fahnder einen Marokkaner fest. Dieser hatte versucht, sechs irakische Staatsangehörige ohne Ausweise, darunter drei Kinder, mit seinem Pkw nach Deutschland einzuschleusen. Gegen den Schleuser ordnete der zuständige Haftrichter Untersuchungshaft an. Daraufhin lieferten ihn die Beamten in die Haftanstalt Stadelheim ein.

Wenige Stunden später stellten Rosenheimer Schleierfahnder in der Nähe der Autobahnausfahrt Rosenheim drei Männer aus dem Irak fest, die sich nicht ausweisen konnten. Weitere neun unerlaubte eingereiste Iraker stellten Fahnder der Bundespolizei auf Höhe Happing fest. Erste Ermittlungen ergaben, dass die zwölf Migranten von bisher unbekannten Schleusern nach Deutschland gebracht und an unterschiedlichen Stellen „ausgesetzt“ worden waren.

Ebenfalls am Sonntag (15. August) nahmen Fahnder auf der A8 an der Raststätte Irschenberg noch acht weitere ausweislose irakische Staatsangehörige fest. Sie gaben an, von unbekannten Tätern in einem Lkw von der Türkei nach Deutschland geschleust worden zu sein.

Alle Iraker wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und anschließend an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser