Felssturz am Königssee

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Schönau am Königssee - Am 14. August ereignete sich am Königssee ein größerer Felssturz. Personen kamen offenbar nicht zu Schaden.

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Zur Mittagszeit wurde von einem Bootsführer am Königssee in einer Felswand zwischen St. Bartholomä und dem Schrainbachfall ein größerer Felssturz beobachtet. Da unterhalb der Felswand ein Wanderweg führt, informierte er sofort die Polizei Berchtesgaden. Es wurde vorsorglich der Rettungsdienst, die Bergwacht und die Wasserwacht verständigt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen verletzt worden sind. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 und der Polizeihubschrauber Edelweis wurden ebenfalls zum Einsatzort geschickt. Die Polizei Berchtesgaden war mit einem Bootsführer sowie einem Alpin-Beamten im Einsatz.

Vor Ort wurde festgestellt, dass der Weg zwischen Funtensee und St. Bartholomä in Ufernähe auf einer Länge von etwa 100 Metern verschüttet worden ist. Verletzte Personen konnten nicht festgestellt werden.

Der verschüttete Bereich wurde von zwei Suchhunden der Bergwacht sowie einem zufällig anwesenden Lawinensuchhund aus Salzburg nach möglichen Vermissten abgesucht. Oberhalb des Weges befanden sich noch ungesicherte Felsbrocken und Bäume. Deswegen wurde der Pfad gesperrt.

Mit Unterstützung der Schifffahrt Königssee wurde eine provisorische Landungsstelle eingerichtet, von der die noch ankommenden Wanderer mit dem Boot nach St. Bartholomä transportiert worden sind.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © pa

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