Feiertag: Polizei stoppt Brummifahrer

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Schneizlreuth - Gleich mehrfach musste die Polizei am bundesweiten Feiertag durchgreifen. Am Grenzübergang erteilte man für Lkw "Einreiseverbot".

Am 3. Oktober wurden durch die Polizei Bad Reichenhall diverse Lkw-Feiertags-Kontrollen anlässlich des „Tages der deutschen Einheit“ durchgeführt. Kontrollstellen wurden einmal, gleich nach der Grenze in Schneizlreuth/Melleck sowie auf Höhe Marzoll/Weißbach auf der Bundesstraße 21 aufgebaut, wo die „Brummi-Fahrer“ gleich wieder die Heimfahrt antreten konnten und die Lärmbelästigung von der Kurstadt ferngehalten wurde. Zum Anderen konnten weitere Laster auf der Lofererstraße (Umgehungsstraße Bad Reichenhall) angehalten und verkehrssicher abgestellt werden.

Neben Baustahl, Holz-, Papier und Textiltransporte über Anhängertransporte bis zu Leerfahrten war alles Mögliche dabei, welches ganz gewiss nicht unter die Ausnahmen des Fahrverbotes fällt, wie z. B. Lebensmitteltransporte. Eine Ausnahmegenehmigung konnte ebenfalls niemand vorzeigen, so dass die Fahrt an Ort und Stelle unterbunden wurde. Neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg mussten die Brummi-Fahrer in ihren Fahrerkabinen nächtigen, bis sie am Dienstagmorgen ab 6 Uhr ihre Fahrt wieder fortsetzen durften.

Insgesamt wurden zwölf Lkw die Weiterfahrt untersagt. Davon waren dreiviertel österreichischer Herkunft, die regelmäßig das „Kleine Deutsche Eck“ zum Abkürzen nutzen. Aber auch jeweils ein tschechischer, ungarischer und serbischer Lkw-Fahrer waren betroffen, die noch am Kontrollort eine Sicherheitsleistung von fast 100 Euro begleichen mussten, ganz zu Schweigen von den Kosten, die eine stehende Fracht verursacht.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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