Fahrkarte zu wenig – Handy zu viel

Teisendorf – Beamte der Bundespolizei haben am Sonntag auf Höhe Teisendorf einen rumänischen Staatsangehörigen festgenommen, der ohne Fahrschein mit dem Zug unterwegs war.

Anstelle einer Fahrkarte führte er jedoch ein hochwertiges Mobiltelefon mit. Nach ersten Erkenntnissen der Freilassinger Bundespolizei war das Handy gestohlen. Mittlerweile befindet sich der Rumäne in Untersuchungshaft.

Ein Zugbegleiter informierte im Zug von München Richtung Salzburg Beamte der Bundespolizei über einen Mann, der weder einen Fahrschein gelöst, noch Geld dabei hatte. Die Bundespolizisten nahmen den polizeibekannten Osteuropäer mit zur Dienststelle nach Bad Reichenhall. Bei der Durchsuchung kam ein Handy ans Tageslicht, das in der Neuanschaffung derzeit zwischen sechs- und siebenhundert Euro kosten würde. Der 34-Jährige kannte Geheimzahl (PIN) des Geräts allerdings nicht. Er konnte letztlich nicht nachweisen, dass er der rechtmäßige Eigentümer ist.

Vorläufigen Ermittlungen der Bundespolizei zufolge kommt das Handy als Diebesgut in Frage. Nach Rücksprache mit der Traunsteiner Staatsanwaltschaft wurde der Rumäne am Montag in Laufen beim Amtsgericht vorgeführt. Der zuständige Richter entschied, dass der Mann in Untersuchungshaft zu nehmen sei. Er wurde inzwischen ins Gefängnis eingeliefert.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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