Auf Serben wartet das Gefängnis

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Bad Reichenhall - Ein 65-jähriger Serbe geriet auf der Salzburger Autobahn in die Fänge der Schleierfander. Zwei offene Haftbefehle brachten ihn auf direktem Weg in die Zelle.

Eigentlich wollte ein 65-Jähriger nur in seine serbische Heimat reisen. Da er dafür aber eine Busfahrt über Deutschland wählte, nahmen ihn Schleierfahnder kurz vor der Ausreise nach Österreich am ehemaligen Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn fest. Zwei offene Haftbefehle und eine erst vor einem halben Jahr durch die Ausländerbehörde des Landratsamtes München verfügte Ausweisung brachten den Mann auf direktem Weg in die Zelle der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein in Piding.

Sollte der Ex-Jugoslawe die geforderte Summe von rund 1300 Euro nicht aufbringen, muss er nach rechtskräftiger Verurteilung wegen zweimaligen Besitzes verbotener Gas- bzw. Abwehrsprays für 58 Tage ins Gefängnis. Darüber hinaus drohen dem in der Schweiz wohnhaften Rentner wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz weitere möglicherweise freiheitsentziehende Sanktionen. In diesem aktuellen Strafverfahren dauern die Ermittlungen noch an.

Den Züricher Fernreisebus mit dem gebürtigen Ex-Jugoslawen an Bord stoppten die Fahnder auf der Salzburger Autobahn in der Nacht auf Mittwoch. Kaum waren die Personalien des Gesuchten in den „Bordcomputer“ eingetippt, klickten auch schon die Handschellen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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