Entwarnung auf A 8

Bergen - Was im ersten Moment wie ein Alptraum erschien, stellte sich Gott sei Dank nach wenigen Stunden als Fehlalarm heraus. Ein Bombenalarm brachte den Verkehr auf der A8 am Dienstagmorgen zum Stocken.

Wie bereits berichtet, mussten am Dienstag Vorsorgemaßnahmen im Umfeld des Bergener Talüberganges ergriffen werden, da eine Sondierung im Umfeld der Brücke auf einen metallenen Gegenstand hinwies, der möglicherweise aus der Bombadierung im Zweiten Weltkrieg stammen könnte. Die Suche war notwendig, um die Bauarbeiter und Anwohner beim Spunten am Neubau zu schützen.

Der Beginn der Vorbereitungsarbeiten war für 10.00 Uhr geplant. Dieser verzögerte sich aber um eine Stunde, da der Bagger nicht zeitgerecht eintraf. Die Räumung der Rastanlage Hochfelln beidseitig wurde mittags eingeleitet. Zeitgleich musste der Verkehr auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung Salzburg an der Anschlussstelle Grabenstätt angehalten werden, um den baustellenbedingten Rückstau bis zu sechs Kilometer abzubauen.

Gegen 13.00 Uhr waren die Grabungsarbeiten bis auf eine Tiefe von 3 - 4 Meter fortgeschritten. Ein Metallgegenstand konnte nicht gefunden werden. Ebenso erbrachte auch eine erneute Sondierung keine Hinweise auf einen Sprengkörper.

Nach Begutachtung und Einschätzung des Sprengmeisters vor Ort konnte der Einsatz kurz nach 13.30 Uhr abgebrochen werden. Weitere Suchmaßnahmen sind nach fachmännischer Feststellung nicht erforderlich.

Die Neubaumaßnahmen am Bergener Talübergang werden planmäßig weitergeführt. Mit Behinderungen des Verkehrsflusses ist zu rechnen, da die gesamte Abwicklung derzeit auf der Fahrbahn in Richtung Salzburg erfolgt.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Max Karpf

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