Bundespolizei verhaftet abgeschobenen Belgier

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Teisendorf - Beamte der Freilassinger Bundespolizei haben die Reise eines Belgiers beendet. Dem 32-Jährigen droht für die nächsten 567 Tage ein „Zwischenstopp“ hinter Schloss und Riegel.

Am Montag (8. November) haben Bundespolizisten den belgischen Staatsangehörigen auf der A8 kontrolliert. Er war mit seinem Vater Richtung München unterwegs und nahe Teisendorf aus dem Verkehr gezogen worden. Bei der Überprüfung stellten die Fahnder mit Blick in den Polizei-Computer fest, dass dem Sohn wegen früherer Straftaten die Reisefreiheit, die jeder Europäer normalerweise genießt, aberkannt worden war. Eine besondere behördliche Genehmigung für die Fahrt nach Deutschland hatte er nicht.

Damit nicht genug: Die Beamten fanden heraus, dass er von der Staatsanwaltschaft Kassel mit einem Haftbefehl gesucht wurde. 2009 war er wegen der Einfuhr von Drogen „in nicht geringen Mengen“ und Beihilfe zum Drogenhandel vom Kasseler Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und elf Monaten verurteilt worden. Einen Teil der Strafe hatte er zwar inzwischen abgesessen, entging jedoch dank seiner Abschiebung im Oktober dieses Jahres der vollständigen Strafvollstreckung. Da er sich nun erneut ins Bundesgebiet begeben hatte, wurde die Restfreiheitsstrafe von über eineinhalb Jahren fällig.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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