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Drei Einreisen enden im Gefängnis

Bundespolizei Freilassing vollstreckt Haftbefehle

Die Bundespolizei hat von Samstag bis Montag (25. - 27. September) vier mit Haftbefehlen gesuchte Personen festgenommen. Drei der Gesuchten mussten den Gang ins Gefängnis antreten.

Pressemitteilung im Wortlaut

Schwarzbach / Freilassing - Am Samstagfrüh kontrollierten Beamte der Bundesbereitschaftspolizei an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach einen Reisebus mit rumänischer Zulassung. Bei der Personalienüberprüfung im Fahndungssystem stellten die Beamten fest, dass ein 45-jähriger Rumäne mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen Diebstahls hatte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth den 45-Jährigen zur Festnahme ausgeschrieben, da er noch knapp 10 Monate hinter Gittern verbüßen muss. Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Augsburg ebenfalls wegen Diebstahls per Untersuchungshaftbefehl nach dem Mann. Die Bundespolizisten lieferten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Nicht besser erging es einem seiner Landsleute bei einer weiteren Kontrolle am Sonntagfrüh an der Kontrollstelle Walserberg.
Beim Abgleich seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass nach dem 36-Jährigen wegen Diebstahls durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gefahndet wurde. Die verhängte Geldstrafe in Höhe von insgesamt 4.400 Euro konnte der Rumäne nicht begleichen. Die Polizisten brachten auch ihn in eine Justizvollzugsanstalt, wo er die nächsten 144 Tage absitzen muss.

Auch für eine 46-jährige Ukrainerin endete die Reise mit dem Zug am Sonntagabend am Bahnhof in Freilassing.
Bei der Kontrolle ihres Reisepasses stellten die Beamten fest, dass sich die 46-Jährige bereits länger als erlaubt im Schengengebiet aufhielt. Die Abfrage ihrer Personalien ergab zudem einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Ingolstadt wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Nach einer Vorführung beim Richter lieferten die Bundespolizisten die 46-Jährige in ein Frauengefängnis ein. Zudem erwartet die Ukrainerin eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise.

Mehr Glück hatte ein 31-jähriger Serbe, den die Bundespolizisten am Montagabend als Mitfahrer
eines Fahrzeugs mit bulgarischer Zulassung am Walserberg kontrollierten. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis suchte die Staatsanwaltschaft Berlin nach ihm. Ein Verwandter zahlte die noch offene Geldstrafe in Höhe von 8.400 Euro sowie die entstandenen Verfahrenskosten bei der Polizei ein und ersparte ihm damit einen mehrmonatigen Gefängnisaufenthalt.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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