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Wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung

Bundespolizei Freilassing bringt 31-Jährigen ins Gefängnis

Die Bundespolizei hat am Dienstag (1. Juni) bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung gesuchten 31-jährigen Deutschen verhaftet und für 21 Monate ins Gefängnis gebracht.
 

Freilassing – Die Bundespolizei hat am Dienstag (1. Juni) bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing einen wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung gesuchten 31-jährigen Deutschen verhaftet und für 21 Monate ins Gefängnis gebracht.

Bundespolizisten kontrollierten am Dienstagabend einen 31-jährigen Deutschen am Bahnhof Freilassing, der gerade mit dem Zug aus Salzburg angekommen war. Die Beamten überprüften die Personalien des Reisenden und erkannten, dass die Staatsanwaltschaft München mit zwei Haftbefehlen nach ihm suchte.

Er war im Jahr 2018 wegen Körperverletzung zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt, die Strafe allerdings zur Bewährung ausgesetzt worden. Jedoch hatte der Mann mehrfach gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen, woraufhin die Staatsanwaltschaft nach ihm fahnden ließ.

In einem weiteren Strafverfahren wegen sexueller Belästigung war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Diese hatte der Mann allerdings nie bezahlt, weshalb ihm eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe drohte.

Die Bundespolizisten führten den 31-Jährigen dem Haftrichter vor und brachten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt, wo er die nächsten 21 Monate seine Freiheitsstrafen absitzen muss. Damit hat die Bundespolizei Freilassing bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing und an der A8 am Walserberg allein am Dienstag fünf offene Haftbefehle vollstreckt. 

Rubriklistenbild: © Martin Schutt/dpa

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