Bundespolizei bittet zur Kasse

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Bad Reichenhall - Für einen Rumänen und eine Kroatin wurde die Kontrolle durch die Bundespolizei eine teuere Angelegenheit:

Am Montag (23. Januar) hat die Bundespolizei einen Rumänen und eine Kroatin zur Kasse gebeten. Die beiden blieben auf der A 8 beziehungsweise im Zug aus Österreich im Fahndungsnetz hängen. Auf Höhe Teisendorf unterzogen die Fahnder einen rumänischen Staatsangehörigen im Nachtzug Richtung München einer Kontrolle. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten mit Hilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft in Hagen gesucht wurde. Wegen „falscher Versicherung an Eides statt“ war gegen ihn bereits 2008 ein Strafbefehl erlassen worden. Der 32-Jährige musste eine Geldstrafe in Höhe von 1.700 Euro zahlen. Da er diese Summe zunächst nicht aufbringen konnte, drohte ihm für die nächsten 68 Tage ein Gefängnisaufenthalt. Ein Telefonanruf bewahrte ihn jedoch vor der Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt. Die verständigten Eltern überwiesen das Geld und lösten den Sohn bei der Bundespolizei in Bad Reichenhall aus.

Eine Frau aus Kroatien dagegen konnte ihre Geldstrafe aus eigener Tasche zahlen. Sie war von den Bundespolizisten auf der A 8 an der Anschlussstelle Piding kontrolliert worden. „Kollege Polizeicomputer“ zeigte an, dass sie der Justizkasse wegen Betrugs seit 2010 noch rund 500 Euro schuldete. Ersatzweise hätte sie knapp drei Wochen lang in einer Haftanstalt Quartier beziehen müssen. Nachdem sie den vom Amtsgericht Bayreuth festgesetzten Betrag gezahlt hatte, konnte sie ihre Fahrt fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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