Afghanin mit Kindern versuchte einzureisen

Landkreis - Eine 30-Jährige aus Afghanistan wurde von Fahndern in einem Zug aufgegriffen. Mit ihr reisten mehrere Kinder. Ein Zwölfjähriger wurde dem Jugendamt übergeben.

Am frühen Donnerstagmorgen kontrollierten die Beamten in einem Personenzug eine 30-jährige Frau, die mit zwei sechs und einem zwölf Jahre alten Jungen reiste. Es stellte sich heraus, dass die aus dem Irak stammende Frau keinerlei aufenthaltslegitimierenden Dokumente für sich und die beiden Kinder mitführte.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass das zwölfjährige Kind gar nicht das ihre war. Der Junge, der einen Onkel im Bundesgebiet hat, wurde an das Jugendamt übergeben. Die Frau mit ihrem Jungen stellte Asylantrag.

Über die Mitfahrzentrale vermittelt  

In den Abendstunden wurde ein österreichischer Wagen einer Kontrolle unterzogen. Die 22-jährige österreichische Autofahrer hatte mehrere Personen, die sie im Rahmen einer Mitfahrzentrale mitnahm, in ihrem Wagen.

Darunter war auch einen 29-jährigen Afghane, der keinerlei Dokumente mit sich führte und sich daher illegal in Deutschland aufhielt Die Österreicherin muss sich nun wegen Beihilfe zu der unerlaubten Einreise des Afghanen verantworten. Es wird nochmals darauf hingewiesen, Vorsicht bei Fahrten im Rahmen von Mitfahrzentralen walten zu lassen. Häufig versuchen Illegale auf diesem Weg in das Bundesgebiet einzureisen.

Ebenfalls in den Abendstunden wurden die Fahnder erneut in einem Personenzug fündig. Drei junge Syrer im Alter zwischen 18 und 32 Jahren konnten keinerlei Dokumente vorweisen. Einige Stunden später stellten die Schleierfahnder erneut in einem Zug einen 32-jährigen Nigerianer fest, der unerlaubt eingereist war.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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