Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Unerlaubte Einreisen, Schleusungen und Haftbefehle

Arbeitsreiche Tage für die Bundespolizei Freilassing und Mühldorf

Freilassing / Mühldorf - In den vergangenen zwei Tagen (14./15. Juni) stellten die Bundespolizisten neben drei Schleusungen auch zahlreiche unerlaubt eingereiste Personen fest. Jedoch gingen den Beamten nicht nur illegal eingereiste Personen ins Netz.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Schleusung im Landkreis Altötting

Mühldorfer Bundespolizisten griffen im Bereich der Staatsstraße 2550 zwischen Alt- und Neuötting Dienstagfrüh fünf türkische Staatsangehörige zwischen 18 und 29 Jahren auf. Ermittlungen ergaben, dass die jungen Männer mittels Lkw ins Land geschleust wurden. Vor Ort erschienen zwei weitere Türken, die einen der Geschleusten in unmittelbarer Nähe abholen wollten. Diese müssen sich nun wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise verantworten. Die Bundespolizisten zeigten die fünf Geschleusten wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes an. Nachdem sie gegenüber den eingesetzten Kräften jeweils ein Asylgesuch äußerten, wurden sie zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

Unerlaubte Einreise bei Marktschellenberg

Am Mittwochmorgen stoppten Einsatzkräfte der Bundespolizei an der Bundestraße 305 bei Marktschellenberg einen SUV mit deutscher Zulassung. Schnell stellte sich heraus, dass die ausgehändigte bulgarische Identitätskarte sowie der bulgarische Führerschein des Fahrers gefälscht waren. Im hinteren Teil des Fahrzeuges entdeckten die Bundespolizisten zudem ungesichert zwei Erwachsene und vier Kinder.

Auf Nachfrage gaben sie an, türkische Staatsangehörige zu sein, allerdings keinerlei Ausweisdokumente mit sich zu führen.
Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Polizisten den Fahrer, seine Beifahrerin sowie die vermutlich geschleuste Familie mit zur Dienststelle nach Freilassing.

Damit konfrontiert, dass es sich bei den bulgarischen Dokumenten des Fahrers um Totalfälschungen handelte, räumte der 24-Jährige schließlich ein, diese für den Grenzübertritt besorgt zu haben. Tatsächlich sei er ebenfalls türkischer Staatsangehöriger und halte sich bereits seit Wochen unerlaubt in Deutschland auf.

Die Bundespolizisten zeigten die Geschleusten wegen der versuchten unerlaubten Einreise an. Da sie ein Asylgesuch äußerten, wurden sie an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet.

Der Fahrer sowie seine Begleiterin wurden wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen angezeigt. Zudem erwartet den 24-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, der versuchten unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthaltes. Die Bundespolizisten lieferten beide nach einer Vorführung beim Richter zur Untersuchungshaft ins Gefängnis ein.

80 unerlaubte Einreisen im Revier der Bundespolizei Mühldorf

Allein in den vergangenen zwei Tagen (14./15. Juni) zählte die Bundespolizei mit ihrem Mühldorfer Revier knapp 80 unerlaubte Einreisen, darunter drei Schleusungen.

Ein Gambier sowie ein Serbe, die trotz eines Einreise- und Aufenthaltsverbotes nach Deutschland einreisen wollten, mussten zurück nach Österreich.

Neben der illegalen Migration gingen den Fahndern zudem neun per Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz.
Für vier endete die Einreise im Gefängnis. Die weiteren fünf mit Haftbefehl gesuchten Personen konnten nach Zahlung der entsprechenden Geldstrafen ihre Weiterreise fortsetzen.

Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

Wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zeigten die Beamten einen 37-jährigen Österreicher an. Bei seiner Einreise über die A 8 am Walserberg am Mittwochabend entdeckten die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe in einer geöffneten Tasche zugriffsbereit auf dem Beifahrersitz. Einen hierfür erforderlichen Waffenschein konnte der Mann nicht vorweisen.
Nachdem die Beamten die Waffe sichergestellt hatten, durfte der 37-Jährige weiterfahren.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Kommentare