Gefängnis statt schöner Tage in Salzburg

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Anger/Bad Reichenhall - Das Vorhaben, ein paar schöne Tage in Salzburg zu verbringen, endete für ein kosovarisches Schleuserpärchen vor dem Haftrichter.

Bundespolizisten haben am Dienstag, den 7. Januar, ein Schleuserpärchen festgenommen. Auf der A8 endete die Reise der Ungarn und ihrer kosovarischen Mitfahrer. Sie wurden dem Haftrichter vorgeführt.

Freilassinger Fahnder kontrollierten die Insassen eines in Ungarn zugelassenen Pkw auf Höhe Anger. Von den insgesamt fünf Personen im Fahrzeug konnten sich nur die beiden ungarischen Staatsangehörigen hinreichend ausweisen. Ihre kosovarischen Begleiter hatten lediglich Identitätskarten ohne erforderliche Visa dabei. Die Kosovaren gaben an, rund 400 Euro für die Fahrt von Budapest bis Deutschland gezahlt zu haben, weitere 300 Euro wären bei Ankunft in Rosenheim durch einen Bekannten beigebracht worden. Der 23-jährige ungarische Fahrer gab zu, einen finanziellen Vorteil durch die Mitnahme erhalten zu haben. Seine Freundin sei zu Übersetzungszwecken mitgekommen. Im Anschluss wolle er mit ihr ein paar schöne Tage in Salzburg verleben.

Aus diesem Vorhaben wird erst einmal nichts. Die Beamten führten das Schleuserpärchen dem Haftrichter vor. Dieser entschied, den 23-Jährigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Seine 26-jährige Freundin darf die Heimreise antreten. Beide erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Auch die kosovarischen Männer werden das Land zeitnah verlassen müssen. Sie werden an die österreichischen Behörden übergeben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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