Polizei stoppt Ungarn bei Anger

Nach nur einem Tag war das "neue" Auto weg...

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Anger - Am 10. Juni verdarb die Polizeiinspektion Traunstein einem Ungarn die Freude an seinem kurz zuvor gekauften Auto. Wegen einem falschen Kennzeichens bleiben die Autoschlüssel vorerst auf der Polizeistation.

Einem 51-jährigen Ungarn haben die Pidinger Schleierfahnder die Freude an seinem kurz zuvor gekauften Chrysler Voyager gründlich verdorben. Sie stoppten das Fahrzeug, das mit polnischen Kennzeichen versehen war, am Samstagmorgen auf der A8 bei Anger. Der Ungar war mit einem Landsmann unterwegs in Richtung Heimat. 

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die polnischen Kennzeichen nicht zu dem Chrysler gehörten. Die Recherche ergab, dass die Kennzeichen in der Vergangenheit in Polen für einen Citroen ausgegeben waren. Der Ungar hatte sich den 16 Jahre alten Chrysler am Freitag im Landkreis Traunstein gekauft und versah den Pkw mit den alten polnischen Kennzeichen. Die Schuld schob er jedoch einem Auohändler zu, der angeblich für den Ungarn alle Formalitäten erledigt hatte. 

Die Schleierfahnder konnten den Schwindel jedoch aufdecken und zeigten den 51-Jährigen wegen Kennzeichenmissbrauch, sowie wegen fehlendem Versicherungsschutz auf freiem Fuß an. Die missbräuchlich verwendeten polnischen Kennzeichen schraubten die Fahnder an Ort und Stelle ab und stellten sie sicher. Außerdem wurde der Autoschlüssel einbehalten, bis eine ordnungsgemäße Zulassung nebst Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden könne.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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