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Grenzkontrollen auf der A8 bei Anger

Beim Autokauf abgezockt - Polizei stoppt Neuwagen mit gefälschten Papieren

Ein Österreicher wurde am 17. Mai von der Grenzpolizei einer Kontrolle unterzogen. Dabei zeigte sich, dass die Dokumente seines neu erworbenen Autos aus den Niederlanden vom Verkäufer gefälscht wurden.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Anger - Bereits am Montag, den 17. Mai, wurde ein Land Rover mit niederländischen Exportkennzeichen auf der A8, Autobahnausfahrt Anger, durch die Pidinger Grenzpolizisten einer Kontrolle unterzogen. Der Fahrer, ein 39-jähriger österreichischer Staatsbürger, händigte die erforderlichen Reisedokumente und die „Papiere“ für das Auto an den kontrollierenden Beamten aus.

Bei der Überprüfung der niederländischen Fahrzeugdokumente war für die Schleierfahnder schnell klar, dass es sich bei den Exportformularen um Fälschungen handelte. Über diesen Umstand informiert, war der 39-Jährige sichtlich schockiert. Er gab an, dass er das Auto in den Niederlanden von einem Fahrzeughändler erworben hatte. Dieser bot gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr an, sich um die ganzen Formalitäten nebst Zulassung zu kümmern. Der Österreicher ließ sich auf das Angebot ein, in dem Glauben, dass alles ordnungsgemäß vonstattengehen würde. So wie sich der Sachverhalt darstellte, wollte sich der Autoverkäufer wohl einen kleinen Nebenverdienst sichern und stellte die Exportpapiere kurzerhand selbst aus - angeblich ohne das Wissen des Käufers.

Um eine tatsächliche Tatbeteiligung des Käufers auszuschließen, sind weitere Ermittlungen notwendig, die seitens der Ermittlungsgruppe der Grenzpolizeiinspektion Piding geführt werden. Die Weiterfahrt war für den Österreicher dennoch an Ort und Stelle beendet - das Fahrzeug wurde abgestellt und die falschen Dokumente von den Fahndern sichergestellt. Der „betrogene“ Autokäufer wurde im Anschluss auf freien Fuß entlassen.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa (Symbolbild)

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