Zuerst Job verloren, dann der Polizei ins Netz gegangen

Illegale „Souvenirs“ aus Holland im Gepäck - Reichlich Drogen während Kontrolle bei Anger sichergestellt

Ein Tag zum Vergessen. Zunächst hatte er seinen Job verloren und dann musste ein Mann auch noch seine Drogenmitbringsel bei der Grenzpolizei Piding abgeben.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Anger - Rund 18 Gramm Cannabis wanderten in die Asservatenkammer. Nach Anzeigenaufnahme und Hinterlegung einer angemessenen Sicherheitsleistung durfte der 35-jährige Mann dann allerdings doch noch die Weiterreise in seine Heimat antreten.

Am Samstagabend, gegen 22.30 Uhr sah sich eine Streife der Schleierfahnder einen VW Caddy mit niederländischer Zulassung an der Autobahnanschlussstelle Anger-Süd etwas genauer an. Da sich der Mann auf der Durchreise von den Niederlanden befand, lag der - nicht ganz unbegründete - Verdacht nahe, dass sich der Mann vor Abfahrt noch mit illegalen Rauschmitteln eingedeckt haben könnte.

So war es dann auch nicht überraschend, als die Fahnder in dem vollgepackten Lieferwagen eine Plastikbox mit Marihuana in Topqualität und ein paar Bröckchen Haschisch auffanden. Trotz der luftdichten Aufbewahrung hatten die erfahrenen Beamten das Versteck unter dem Fahrersitz schnell aufgespürt.

Konfrontiert mit dem illegalen Inhalt, räumte er den Besitz ein. Zudem äußerte der Beschuldigte, dass er mangels Aufträge seinen Job als Bodenleger aufgeben musste und daher gezwungen sei, zurück nach Zentralkroatien zu fahren.

Nachdem es keine Anzeichen auf einen aktuellen Drogenkonsum gab, durfte er dies auch tun - allerdings erst nach Beendigung der üblichen „Formalitäten“ und somit mit einiger Verspätung.

Pressemeldung GrenzpolizeiPiding

Rubriklistenbild: © German Parga/dpa

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