Auf der A8 bei Anger

Fahren ohne Fahrerlaubnis - Mann (42) wird von Gericht freigesprochen: Auf Heimweg wird er verhaftet

Ein Beamter der Grenzpolizei Bayern steht an der Grenze.
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Grenzpolizei Bayern

Anger - Die Grenzpolizei schnappte einen Mann, wegen eines ausstehenden Haftbefehls. Er war ohne Führerschein mit dem Auto erwischt worden. Ungewöhnlich: Er kam gerade von einer Gerichtsverhandlung, bei der er von fast dem gleichen Vorwurf freigesprochen wurde.

Pressemeldung im Wortlaut


Am Donnerstagnachmittag wurde durch die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding ein ungarischer Wagen, auf der BAB 8, Richtung Salzburg, an der Anschlussstelle Anger, einer Kontrolle unterzogen.

Unter den Insassen befand sich ein ungarischer Staatsbürger der gerade von einer Gerichtsverhandlung im bayerischen Oberland kam, bei der er freigesprochen wurde. In dem Verfahren ging es darum, dass er bei einer Polizeikontrolle keine Fahrerlaubnis dabei hatte und nicht zeitnah beibringen konnte.


Keiner Schuld bewusst, war der Ungar sehr erstaunt, als die Grenzpolizisten im erklärten, dass gegen ihm ein aktueller Haftbefehl aus dem Schwäbischen besteht. Auch hier war der Grund, dass der Mann keine Fahrerlaubnis hatte. Jedoch war die Tatzeit weit vor der Sache, warum er zur Gerichtsverhandlung ins Oberland geladen wurde.

Damals hatte er aber noch keinen Führerschein .Dem 42-jährigen Mann wurde auf der Dienststelle der Haftbefehl ausgehändigt und erklärt. Um nicht die mehrmonatige Haftstrafe absitzen zu müssen, beauftragte er seinen Sohn, der ebenfalls im Fahrzeug war, die geforderte Summe im unteren vierstelligen Eurobereich schnellstmöglich beizubringen.

Gegen Mitternacht konnte sein Sohn den geforderten Betrag in bar einzahlen und mit seinem Vater die Heimreise fortsetzen.

Pressemeldung Grenzpolizei Piding

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