Ab ins Gefängnis!

Lange gesuchter Betrüger ging Fahndern ins Netz

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Anger - Vor vier Jahren haute ein mittlerweile 51-jähriger Berliner mit einem hochwertigen Wohnmobil ab. Nun befindet sich der Betrüger hinter "schwedischen Gardinen".

Unter Vorlage eines gestohlenen Führerscheins hatte ein mittlerweile 51-jähriger Deutscher vor vier Jahren in der Nähe von Dachau ein hochwertiges Wohnmobil betrügerisch erlangt. Als potentieller Kaufinteressent war er nach einer Probefahrt mit dem 94.000 Euro-Gefährt verschwunden.

In seiner Abwesenheit - der studierte IT-Berater lebt seit mehreren Jahren quasi ohne festen Wohnsitz in Wien - wurde er im Jahr 2011 vom Amtsgericht Dachau zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt.

Den daraus resultierenden Haftbefehl konnten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein jetzt vollstrecken, als der Gesuchte am Montagmittagin einem Münchner Auto an der Anschlussstelle Anger-Nord als Mitfahrer angetroffen wurde. Mit Handschellen ging es dann direkt in die Arrestzelle der Schleierfahnder.

Nachdem bei der Durchsuchung seiner mitgeführten persönlichen Gegenstände ein gefälschtes österreichisches Ausweisdokument für EU-Bürger, sowie zwei offensichtlich rechtswidrig erlangte Maestro-Karten einer österreichischen Bank zum Vorschein kamen, wurden gegen den gebürtigen Berliner weitere umfangreiche strafrechtliche Ermittlungen - insbesondere im benachbarten Österreich - eingeleitet.

Die aufgefundenen Dokumente bzw. Bankkarten wurden allesamt sichergestellt. Anschließend übergaben die Fahnder den Ingenieurzur Vollstreckung seiner einjährigen Haftstrafe an die nächstgelegene freie Justizvollzugsanstalt.

An dem damals unterschlagenen Wohnmobil konnte sich der Betrüger auch nicht lange erfreuen, da es bereits rund elf Monate nach der Tat durch die österreichische Polizei in Wien beschlagnahmt wurde.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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