Rotlichtverstoß eines 47-jährigen

Bad Reichenhall - Die Fußgängerampel zeigt grün, die Verkehrsampel rot. Einem Lieferanten war dies egal und fuhr mit seinem Dienstwagen über den Fußgängerabschnitt.

Vor den Augen der Polizei hat ein 47-jähriger Lieferant am Dienstagmorgen die rote Ampel in der Innsbrucker Str. „überfahren“. Der Mann hatte es offenbar eilig und fuhr noch vor den wartenden Fußgängern vorbei, welche gerade im Begriff waren, loszugehen. Gefährdet wurde glücklicherweise niemand.

In letzter Zeit gibt es immer wieder Beschwerden über rücksichtslose Autofahrer, die Ampeln ignorieren. Deshalb werden von der Polizei verstärkt die verschiedenen Ampelanlagen im Stadtgebiet von Bad Reichenhall überwacht und Verstöße angezeigt.

Bei Kraftfahrzeugen sieht der Bußgeldkatalog mind. ein Bußgeld von 90 Euro und einen Punkt in Flensburg vor. Wenn die Ampelanlage bereits eine Sekunde oder länger rot zeigte, erhöht sich der Ahndungssatz gar auf 200 Euro, vier Punkte und man erhält ein Monat Fahrverbot. Sollte hierbei ein Fußgänger oder ein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet werden oder es gar zu einem Unfall kommen, erhöht sich das Bußgeld auf bis zu 360 Euro.

Auch Radfahrer werden beim Überfahren einer roten Ampel, auch beim Überfahren des Rotlichts für Fußgänger, mit 45 Euro und einem Punkt zur Kasse gebeten. Wird ein Unfall verursacht beträgt das Bußgeld für den Radfahrer gar bis zu 180 Euro.

Es lohnt sich Rotlicht ernst zu nehmen, langsam an ampelgeregelte Stellen heranzufahren und bei Gelblicht konsequent anzuhalten. Das Risiko einen Verkehrsunfall zu haben, kann man dadurch deutlich minimieren.

Pressemeldung der Polizei Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

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