Mit Alkohol im Blut in die Leitplanke

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Anger - Ein 27-jähriger Österreicher fuhr auf dem Weg zu seiner Arbeit am ersten Weihachtsfeiertag auf der A8, als er kurz hinter dem Angerer Berg die Kontrolle verlor und in die Leitplanke krachte.

Am 25.12.2010 gegen 08.30 Uhr befand sich ein 27 jähriger Österreicher auf der Bundesautobahn A 8 mit seinem Pkw Audi auf der Fahrt zu seinem Arbeitsplatz in Miesbach. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn der Autobahn salznass, an wenigen Stellen war die Fahrbahn schneebedeckt.

Etwa einen Kilometer nach dem Angerer Berg kam der Österreicher mit seinem Allradfahrzeug auf einem schneebeckten Abschnitt der linken Fahrspur ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Obwohl der Unfallverursacher bei der Kollision mit der Mittelleitplanke unverletzt blieb, entstand an seinem Pkw hoher Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallverursacher leichter Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwillig vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann einen Wert, der im Zusammenhang mit der Ausfallerscheinung in Form des Verkehrsunfalls, den Tatbstand einer Verkehrsstraftat erfüllte.

Aus diesem Grund wurde bei dem Unfallverursacher in Anschluss an die Unfallaufnahme, eine Blutentnahme in der Kreisklinik Bad Reichenhall durchgeführt. Die Fahrerlaubnis des in Deutschland wohnhaften Österreichers wurde sichergestellt.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass beim Vorliegen einer Ausfallerscheinung bereits der Blutalkoholwert von mehr als 0,3 Promille ausreicht um den Tatbestand der Vergehen der Trunkenheit im Verkehr bzw. der Gefährdung des Straßenverkehrs zu erfüllen.

Pressebericht VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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