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Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

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Absturz-Übung war eine Herausforderung 

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Geborgene "Opfer"

Hammerau/Ainring - Dieser Einsatz ging an die Psyche: Brennende Wrackteile, stickige Rauchschwaden und laute Schreie von Verletzten. Polizeibilanz zur Großübung:

Ein Passagierflugzeug mit mehr als 40 Personen an Bord stürzt im Wald in Hammerau ab, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. So das Szenario, das die Verantwortlichen des Fortbildungsinstitutes entworfen hatten. Bei der auf zwei Tage angelegten Großübung wirkten erstmalig verschiedene Fachbereiche des Instituts zusammen. Die rund 80 Teilnehmer aus den Lehrgängen Adhoc-Einsätze, Führungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und kriminalpolizeilichen Maßnahmen lernten anhand der Übung, die Probleme zu bewältigen, die beim Zusammenwirken verschiedener polizeilicher Bereiche auftreten können.

Ein zweites Ziel war, das Miteinander von Polizei und Rettungsdiensten bei großen Unglücksfällen zu optimieren. Neben den 80 Seminarteilnehmern waren deshalb rund 100 Feuerwehrler, Rettungssanitäter und Ärzte sowie THW-Mitarbeiter im Einsatz.

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Um kurz nach 8 Uhr morgens wurden alle Beteiligten „alarmiert“ und waren wenig später am Einsatzort. Vordringlich war zu diesem Zeitpunkt natürlich die Rettung der Verletzten, das Löschen von brennenden Flugzeugteilen und die weiträumige Absperrung der Unglücksstelle. Gerhard Meier, Leiter der Polizeiinspektion Freilassing, koordinierte vor Ort die polizeilichen Maßnahmen in der Anfangsphase des Einsatzes. In der Folge übernahmen ein Traunsteiner Staatsanwalt und Kriminalbeamte der Sonderkommission „Große Schadensereignisse“ die weiteren Ermittlungen zur Absturzursache.

Nach Beendigung des Rettungseinsatzes geht aber für die Kriminalbeamten der SoKo die eigentliche Arbeit erst richtig los: es gilt im Laufe der nächsten Tage zusammen mit Sachverständigen die „Opfer“ zu identifizieren und die Ursache für den Absturz zu ermitteln.

Erkannte Probleme gilt es nun im Nachgang aufzuarbeiten und bei zukünftigen Einsätzen zu berücksichtigen. „Der Einsatz ist aber sehr gut abgelaufen, das verzahnte Ineinandergreifen zwischen Polizei und den verschiedenen Rettungsdiensten hat gut funktioniert“, so die Bilanz von Stephan Seiler, dem Gesamtübungsleiter des Ainringer Fortbildungsinstitutes.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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