Rettungskräfte verhindern Suizid

Ainring - Familienprobleme und eine Winterdepression setzten einer 42-Jährigen so sehr zu, dass sie sich das Leben nehmen wollte. Die Einsatzkräfte kamen aber noch rechtzeitig:

Am vergangenen Donnerstag, den 27. Dezember, ging gegen 22.00 Uhr bei der Einsatzzentrale in Rosenheim ein Anruf ein, dass eine Frau in Ainring Suizidgedanken geäußert hätte. Laut Auskunft ihres Lebensgefährten hatte die 42-Jährige bereits versucht sich mit einem Messer die Pulsadern an den Unterarmen aufzuritzen. Eine Streifenbesatzung des Einsatzzuges Traunstein erreichte kurz darauf die Wohnadresse. Dort waren bereits Sanitäter und eine Notärztin damit beschäftigt, die Frau zum Mitfahren zu überreden. Da die Dame etwas alkoholisiert war, konnte sie nur mit tatkräftiger Unterstützung der anwesenden Hilfskräfte in den Rettungswagen gebracht werden. Wie sich herausstellte, war sie nur oberflächlich an der Haut etwas aufgeschürft und hatte keinerlei Schnittverletzungen oder ähnliches.

Angeblich hatte die Dame nach längerer Abstinenz einen Rückfall hinsichtlich Alkoholkonsums erlitten. Dazu kamen noch erschwerende Begleitumstände, wie Familienprobleme, Weihnachtsjammer, Vollmond, Winterdepression, Föhnsturm und dergleichen. Da sich die Ainringerin in einem psychisch-emotionalen Ausnahmezustand befand, wurde sie von der Notärztin in das Inn-Salzach-Klinikum in Freilassing eingewiesen. Dies war zwingend notwendig, da weiterhin große Selbstgefährdung bestand.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd/Operative Ergänzungsdienste

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser