Afrikaner benutzte Pass eines Verbrechers

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Traunstein - Hartnäckig beharrte ein Sudanese darauf, dass der vorgezeigt Pass ihm gehörte. Beamte klärten ihn auf: Der Pass gehörte einem mit Haftbefehl Gesuchten.

Wenig Freude an seinem „neuen“ Reisepass kam bei einem Sudanesen auf, nachdem er ihn anlässlich seiner Einreise nach Deutschland den Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein ausgehändigt hatte.

Bei der Kontrolle eines ungarischen Reisebusses auf der Fahrt von Budapest nach München stellten die Schleierfahnder in den Morgenstunden des 22.02.2011 bei der Abfrage im Polizeicomputer einen offenen Haftbefehl und ein Aufenthaltsverbot für Deutschland bei einem 33 Jahre alten Reisenden aus dem Sudan fest. Nach der Festnahme zeigte sich jedoch, dass zwar eine große Ähnlichkeit bestand, der Reisende aber nicht die im Pass abgebildete Person war.

Zunächst blieb der Mann hartnäckig dabei, dass der Pass ihm gehöre und seine angegebenen Personalien korrekt seien. Erst als die Beamten ihn darauf hinwiesen, dass der Passinhaber mit Haftbefehl gesucht werde und noch einige Monate im Gefängnis abzusitzen habe, besann sich der verblüffte Schwarzafrikaner und gab seine richtigen Personalien preis. Im Ergebnis half ihm das allerdings nichts, weil er zwar nicht wegen einem bestehenden Haftbefehl, dafür aber wegen Ausweismissbrauch und illegaler Einreise festgenommen wurde. Er wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

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