Kontrollen im Achental

Radfahrer ohne Licht: Weit über 20 Verwarnungen

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Grassau - Weit über 20 Radfahrer wurden jetzt von der Polizei verwarnt, nachdem sie von den Beamten kontrolliert worden waren. Erfreulich: Kinder waren ordnungsgemäß und sicher unterwegs.

Mit einer Pressemeldung vom 29.11.2016 kündigte die Polizei Grassau spezielle Radkontrollen mit nötigenfalls konsequenter Ahndung von Verstößen an.

Der konzipierte Kontrollzeitraum, nach dem benannten Motto "Mit dem Fahrrad verkehrssicher unterwegs", belief sich auf knapp einen Monat.

In der Vorweihnachtszeit wurden von der Polizei Grassau bei den Kontrollen gegen deutlich über 20 Radfahrer eine Verwarnung ausgesprochen.

Die überwiegende Mehrheit wurde wegen Fahrens ohne Licht während Dunkelheit bzw. Dämmerung geahndet.

Unfall: Licht am Rad nicht eingeschaltet

Hierfür wurde zumeist das vorgesehene Verwarnungsgeld von 20 Euro fällig. Ein Radfahrer verursachte dabei sogar einen Verkehrsunfall, als er aufgrund des fehlenden Lichts von einem Pkw-Fahrer übersehen wurde - und das, obwohl er an seinem Rad zwar Licht montiert, dieses aber nicht eingeschaltet hatte.

Radfahrer, deren Fahrräder teils nicht den Ausrüstungsvorschriften entsprachen (z.B. fehlendes Licht, mangelhafte Bremsen), mussten nachträglich eine Reparatur mittels einer so genannten Kontrollaufforderung nachweisen.

Widerrechtlich: Fahren auf einem reinem Fußweg

Auch wurden Radfahrer wegen widerrechtlichen Fahrens auf einem (reinen) Fußweg beanstandet.

Im Gegensatz dazu wurden auch etliche Radfahrer darauf hingewiesen, dass sie nicht auf der Fahrbahn fahren dürfen, wenn sich daneben ein gekennzeichneter Radweg befindet. Dies gilt auch für Rennradfahrer.

Durch Zuwiderhandeln entstehen auch hier oft Gefahren für Verkehrsteilnehmer, die sich durch Nutzen des Radwegs leicht vermeiden ließen.

Erfreulich aus polizeilicher Sicht war, dass bei den beanstandeten Radfahrern kein einziges Kind dabei war und dass die Eltern demzufolge auf die Sicherheit ihrer Kinder achten.

Polizei rät: Fehlverhalten bewusst machen

Die Polizei Grassau wünscht sich ein solch vorbildliches Verhalten auch "für die Großen" und rät daher jedem, sich der Gefahren von Fehlverhalten beim Radfahren bzw. fehlender Ausrüstung bewusst zu werden.

Im Falle eines Unfalls erhielte man so nicht nur eine zumindest Teilschuld, sondern wird im Vergleich zu den Kfz-Fahrern meist schwer verletzt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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