Eine Deutsche muss nun wegen Steuerhinterziehung zwei Jahre in Haft

Knast statt Griechenland

Piding - Die Rückkehr nach Deutschland dürfte sich eine 59-jährige Steuerhinterzieherin sicherlich anders vorgestellt haben. Ihre Reise endete wenige Kilometer nach der Grenze:

Wegen Steuerhinterziehung muss eine 59-jährige Deutsche zwei Jahre lang ins Gefängnis. Sie wurde am Montagnachmittag von der Bundspolizei bei einer Kontrolle entdeckt. Am Montagnachmittag (24. März) ist sie wenige Kilometer nach der deutsch-österreichischen Grenze in eine Kontrolle der Bundespolizei geraten.

Nahe der Anschlussstelle Piding überprüften die Freilassinger Bundespolizisten die Personalien der deutschen Fahrzeugführerin. Wie sich mithilfe des Fahndungscomputers herausstellte, wurde die Frau seit mehreren Jahren polizeilich gesucht. Laut Haftbefehl war sie bereits 2008 wegen Steuerhinterziehung in fünf Fällen vom Amtsgericht Bielefeld zu einem zweijährigen Freiheitsentzug verurteilt worden.

Ihre griechische Wohnanschrift deutet darauf hin, dass sie sich zwischenzeitlich ins Ausland abgesetzt hatte. Die Rückkehr nach Deutschland dürfte sich die 59-Jährige sicher anders vorgestellt haben. Sie wurde schon kurz nach ihrem Grenzübertritt auf der Autobahn von Salzburg nach München von den Fahndern der Bundespolizei festgenommen. Noch am selben Nachmittag musste sie in der Justizvollzugsanstalt Traunstein ihre Haftstrafe antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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