53-Jähriger gibt Schein der toten Mutter ab

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Bad Reichenhall - Ein 53-Jähriger musste bei der Polizei seinen Führerschein wegen einer Verkehrsanzeige für einen Monat abgeben. Doch bei der Überprüfung des Scheins fiel auf, dass es nicht seiner war.

Wie in vielen anderen Fällen auch, erschien ein Mann bei der Polizei und zeigte einen Bußgeldbescheid vor, demnach er seinen Führerschein aufgrund einer schwerwiegenden Verkehrsanzeige für ein Monat Fahrverbot in polizeiliche Verwahrung geben wollte.

Der bearbeitende Beamte nahm den Führerschein und die Unterlagen entgegen um die üblichen Formalitäten zu erheben. Bei der Betrachtung des alten rosa Führerscheines fielen ihm jedoch merkwürdige Auswaschungen auf, die auf einen versehentlichen Maschinen-Waschvorgang des Dokumentes hätten schließen lassen können.

Eine genauere Betrachtung und behördliche Überprüfung brachten jedoch dann die Wahrheit ans Tageslicht: Der 53-jährige Mann aus dem Landkreis, hatte den Führerschein seiner vor vielen Jahren verstorbenen Mutter verfälscht und das Lichtbild ausgewechselt.

Die ursprünglichen Eintragungen machte er unkenntlich und schrieb seine eigenen Daten in den Führerschein. So war er offenbar seit Jahren unterwegs, denn seinen eigenen Führerschein hatte er bereits vor langer Zeit nach einer Trunkenheitsfahrt entzogen bekommen. Die Bearbeitung des Fahrverbotes erübrigte sich somit, dafür erhält der Mann eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser