Fahrkarte wird Ausreißerin zum Verhängnis

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Bad Reichenhall - Um Geld zu sparen, gaben sich drei Jugendliche als "Kinder" aus. Die Bundespolizei beendete den "Spuk" - und fand gleich noch etwas anderes heraus:

Drei Jugendliche haben am Montag, den 10. November, versucht, über ihr wahres Alter hinweg zu täuschen. Mit einem Kinderfahrschein war die Gruppe im Zug von Salzburg nach Berchtesgaden unterwegs. Bundespolizisten stellten fest, dass das Mädchen des Trios als vermisst galt.

Der Schaffner der Berchtesgadener Landbahn wurde kurz vor Halt des Zuges in Bad Reichenhall auf ein Mädchen und zwei Jungen aufmerksam. Zur Fahrscheinkontrolle legten die drei ein Ticket für Kinder bis 14 Jahre vor. Ihre äußere Erscheinung strafte sie allerdings Lügen. Die hinzugezogene Bundespolizei überprüfte die Personalien der angeblichen Kinder. Tatsächlich stellten sich die Jungen und das Mädchen als 16- beziehungsweise 17-jährig heraus. Sie erwartet nun ein Verfahren wegen Betrugs.

Zudem stießen die Beamten beim Abgleich der Daten auf eine Vermisstenmeldung. Die gebürtige Griechin war seit einigen Tagen von daheim verschwunden. Schließlich konnte sie bei der Polizeiinspektion Bad Reichenhall ihrer Mutter übergeben werden.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © BPOLAMT Berlin, SB ÖP

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