Athleten "heiß" auf Bob-WM

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Königssee - Sie sind heiß, heiß auf die Bob- und Skeleton-WM am Königssee. BGLand24 hat vor Beginn der Wettkämpfe mit den Piloten Manuel Machata aus Ramsau und Karl Angerer aus Marktschellenberg gesprochen.

Als Weltcup-Neuling hat der 26-jährige Manuel Machata allen gezeigt, wo es langgeht: sechs Weltcup-Siege, der Europameistertitel und der Gesamt-Weltcup-Sieg im Viererbob. Was ist da am Königssee noch zu erwarten? "Es ist viel zu erwarten", gibt Machata zu. "Es gibt vier deutsche Mannschaften und viele andere gute Nationen." Wie immer gibt sich der Ramsauer bescheiden. Aber auch Teamkollege Karl Angerer traut sich keine Prognose zu: "Vielleicht können wir Manu am Königssee schlagen, wir werden alles dafür tun, aber er hat wirklich eine starke Saison abgeliefert, das muss man anerkennen."

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Mit seiner eigenen Saison ist der Marktschellenberger zufrieden: "Bei den Übersee-Weltcups standen wir bei jedem Rennen auf dem Podium, ich habe meinen ersten Sieg im Zweier eingefahren." In Europa wollte sich das Team Angerer hauptsächlich auf die WM vorbereiten. "Wir haben getestet und probiert. Bei vielen Bahnen ist es überhaupt nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das ist zwar ärgerlich, aber die Antwort muss am Königssee stattfinden."

Die Antwort unter anderem auf die erfolgreiche Saison von Manuel Machata. Der verrät uns sein Erfolgsgeheimnis: "Man muss sich immer auf sich selbst konzentrieren. Ist der Start schnell, die Fahrlinie und das Material gut und man selbst die Leistung nach oben schraubt, wird es für die anderen immer schwieriger da vorbeizukommen." Der Ramsauer gibt aber auch zu: "Ich habe ein großes Team und auch mit einem Ersatzmann keine Verluste am Start. Wir können komplett rotieren."

Hinter den Kulissen an der Kunsteisbahn

Da tut sich Karl Angerer etwas schwerer. Das Team des 31-Jährigen besteht aus Gregor Bermbach, Alexander Mann und Christian Friedrich. Da kann nur im Zweier routiert werden. Trotzdem sind die Jungs heiß. "Die Stimmung ist sehr gut", freut sich der Pilot. "Wir freuen uns auf die WM." Um sich ideal auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten, hat das Team Angerer die internationale Trainigswoche am Königssee ausgelassen und stattdessen noch einmal Athletiktraining eingeschoben. Auch das Team Machata ist erst seit Montag wieder im Eiskanal unterwegs. Ist das das Erfolgsrezept für eine Medaille am Königssee? "Wir werden unser Bestes geben und werden sehen, was rauskommt."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © pa

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