Zwölfjähriger nach Schnapsorgie ohnmächtig

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Erlangen - Drei Kinder aus Mittelfranken sind nach einem heimlichen Zechgelage und Tablettenmissbrauch auf Intensivstationen in Krankenhäusern der Region gelandet. Ein Vierter konnte nach Hause.

Ein vierter zwölf Jahre alter Bub wurde stark betrunken seiner Mutter übergeben, berichtete die Polizei Nürnberg am Mittwoch. Er hatte ein Promille Alkohol im Blut. Sowohl die beiden stark betrunkenen Buben als auch den beiden unter Medikamentenvergiftungen leidenden Mädchen seien nach den Vorfällen vom Montag und Dienstag inzwischen wieder wohlauf. Ein zwölfjähriger Bub aus Erlangen war nach einer heimlichen Schnapsorgie bewusstlos zusammengebrochen.

Nachdem der Bub zusammen mit einem Freund in einem Waldstück nahe des Ortsteils Tennenlohe eine Flasche Kräuterschnaps geleert hatte, fiel er in Ohnmacht. Nur der Aufmerksamkeit eines 56 Jahre alten Spaziergängers sei es zu verdanken, dass dem Zwölfjährigen bei dem Vorfall vom Dienstag womöglich schlimmere Folgen erspart geblieben seien. In einem zweiten Fall suchten zwei 14 Jahre alte Mädchen aus Weißenburg und Treuchtlingen mit Medikamenten den Kick. Nach Angaben der Polizei waren sie zunächst auf einer Einkaufstour in Nürnberg.

Auf der Rückfahrt legten sie einen Zwischenstopp bei einem 28 Jahre alten Bekannten ein, der sie mit apothekenpflichtigen Medikamenten versorgte. Als die Eltern der Mädchen das ungewöhnliche Verhalten auffiel, brachte sie die 14-Jährigen rasch in eine Klinik. Dort wurden auf der Intensivstation behandelt. Angaben zur Art der von den Mädchen konsumierten Medikamente lagen zunächst nicht vor.

dpa

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