Samerstraße: Noch kein Urteil

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Rosenheim/Traunstein - War es Mord oder war es Totschlag? Mit dieser Frage beschäftigt sich seit vergangener Woche das Schwurgericht Traunstein.

Die Verhandlung zum Fall der toten Frau in der Rosenheimer Samerstraße geht weiter. Am Landgericht Traunstein wird der Fall neu aufgerollt um zu klären, ob es Mord oder Totschlag war.

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Am dritten Verhandlungstag wurden die damals ermittelnden Beamten vernommen, sie sollten noch einmal alle Details schildern, damit sich der Richter ein Bild des Tatvorgangs machen kann. Auch die Vernehmung des Angeklagten war noch einmal Thema. Dabei hätte er zunächst auf einen Verteidiger verzichtet, so der Kriminalbeamte, der die Vernehmung vorgenommen hatte. Er habe einen niedergeschlagenen Eindruck gemacht und auch wenn es zunächst nicht erwähnt worden sei, so habe der Angeklagte doch genau gewusst, dass seine Ex-Frau tot war, war sich der Beamte sicher.

Verhandlung "Mordfall Samerstraße"

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Die Leiche der damals 38-Jährigen war von deren 16-jähriger Tochter und einem Bekannten gefunden worden. Die 16-Jährige war es dann auch, die die Ermittler auf die Spur des Angeklagten brachte: Er befand sich am Samerberg, einem ehemaligen Lieblingsplatz des Paares.

Wann genau mit einem Urteil zu rechnen ist, ist noch unklar.

Radio Charivari/red

Quelle: rosenheim24.de

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