Tat im April bei Bad Endorf

Zugbegleiter mit Messer bedroht - Urteil gegen Täter (39)

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Rosenheim - Weil er im April zwei Zugbegleiter bei Bad Endorf mit einem Messer bedrohte, musste sich ein 39-jähriger Armenier nun vor dem Amtsgericht Rosenheim verantworten.

Wie sich im Prozess herausstellte, stand der Mann wohl kurz vor der Abschiebung. Zudem war er unter dem Einfluss einer Mischung von Betäubungsmitteln. Er sagte, aus, auf dem Weg zu seinem Arzt um Medikamente für seine Entzugstherapie zu holen gewesen zu sein, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet.

Er war bereits um 1 Uhr in Bad Endorf, weil er keinen Fahrschein hatte des Zugs verwiesen worden. Den Zug um 5.45 betrat er dort dann erneut ohne einen Schein. Laut dem Polizeibericht zog er, als ihn das Zugpersonal in der Folge konfrontierte, ein Teppichmesser. Damit verfolgte er einen Zugbegleiter dann sogar damit, bevor dieser sich mit Passagieren zusammen in Sicherheit bringen konnte. 

Beim Halt des Zuges in Prien konnte der Armenier dann von zufällig anwesenden Polizisten der Landes- und Bundespolizei überwältig und festgenommen werden. Bei dem Zwischenfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Er wurde in der Folge in das Inn-Salzach-Klinikum eingewiesen, wo er sich noch immer befindet. Der Mann räumte die Tatvorwürfe ein und zeigte Therapiewillen. 

Der vorsitzende Richter wertete dies und die verminderte Schuldfähigkeit zu seinen Gunsten. Er wurde zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt und muss in eine Entzugsanstalt.

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Quelle: rosenheim24.de

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