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Hubschrauber muss anrücken

Zeitgleich zwei Einsätze: Brannenburger Bergwacht am Wendelstein gefordert

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Brannenburg - Bei mehreren Einsätzen war die Brannenburger Bergwacht am Dienstag gefordert. Besondere Herausforderung: Zwei Einsätze mussten sogar zeitgleich bewältigt werden.

Gleich mehrmals wurde die Bergwacht Brannenburg am Dienstag (23. Juli) alarmiert. Gegen 12.30 Uhr wurde der Einsatzleiter verständigt, dass sich nahe der Reindlalm im Wendelsteingebiet eine Person mit einer Kopfplatzwunde befände. 

Noch während der Anfahrt zu der 52-jährigen Patientin, deren Verletzung nach Rücksprache bereits erstversorgt war, erfolgte eine zweite Alarmierung: In der Nähe der Patientin sei im Bereich der Reindlscharte eine Person gestürzt und mehrere Meter abgerutscht. Das berichtet die Brannenburger Bergwacht auf ihrer Facebook-Seite. Eine zweite Gruppe von Bergrettern machte sich sogleich mit der Wendelstein-Zahnradbahn auf den Weg und erreichte den 69-jährigen Mann aus dem Raum Baden-Württemberg kurz nach der ursprünglich zur ersten Patientin aufgebrochenen ersten Mannschaft. 

Auf Grund des sich rapide verschlechternden Zustands des Patienten wurde ein Rettungshubschrauber zur weiteren Versorgung und zum zügigen und schonenden Abtransport hinzugezogen. Wegen des steilen Geländes konnte die Bergung des Patienten nur mittels Rettungswinde erfolgen. Ein ebenfalls hinzugezogenes Kriseninterventionsteam der Bergwacht Bayern kümmerte sich im Anschluss um die Ehefrau des Patienten. Die erste Patientin war zwischenzeitlich mit einem weiteren Fahrzeug ins Tal gebracht und dem Rettungsdienst übergeben worden.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb dann nicht: Gegen 18 Uhr wurde die Bergwacht erneut alarmiert. Ebenfalls auf dem Weg zum Wendelstein war eine Frau zwischen Brannenburg und Aipl gestürzt und hatte sich Verletzungen am Knie zugezogen. Auch sie wurde von den Einsatzkräften versorgt und im Tal an den Rettungsdienst übergeben.

mh/Bergwacht Brannenburg

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