Deutlich weniger Schulabbrecher in Bayern

München - Die Zahl der Schulabbrecher in Bayern ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Warum sich inzwischen sogar die Carits des Themas angenommen hat:

Im Freistaat haben demnach im vergangenen Jahr 5,6 Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss verlassen, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte. „Das ist sehr viel weniger als in früheren Jahren, wir sind deutlich runter gekommen“, sagte ein Sprecher. Zu Amtszeiten des früheren Kultusministers Siegfried Schneider (CSU), Mitte des vergangenen Jahrzehnts, lag die Schulabbrecher-Quote noch bei gut acht Prozent, früher sogar noch höher.

Des Themas angenommen hat sich auch der katholische Sozialverband Caritas. Er kritisiert große regionale Unterschiede. Laut einer neuen Studie des Verbands geht in manchen Städten und Kreisen bis zu einem Fünftel der Jugendlichen ohne Abschlusszeugnis von der Schule. Bundesweiter Spitzenreiter im positiven Sinne ist dagegen laut Caritas der oberfränkische Landkreis Forchheim: Dort verlassen demnach nur 2,4 Prozent der Kinder die Schule ohne Abschluss. Die Einzelheiten der Studie will der Sozialverband in der kommenden Woche vorstellen.

dpa

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