Pilot verletzt sich an den Augen

Polizei-Hubschrauber bei Vermisstensuche attackiert

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Weil er mit einem Laserstrahl direkt in ein Hubschrauber-Cockpit leuchtete, erhielt ein 42-Jähriger eine Bewährungsstrafe. (Symbolbild)

Weil er die Besatzung eines tief fliegenden Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer geblendet hat, ist ein Mann zu einer Haftstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Würzburg - Der Angeklagte hatte den Angriff am Montag gestanden, wie die Direktorin des Amtsgerichts Würzburg sagte. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Der 42-Jährige hatte Ende November 2017 mit einem grünen Laserstrahl immer wieder direkt in das Cockpit des Hubschraubers geleuchtet und damit die Augen des Flugtechnikers mehrfach getroffen. Der erlitt dabei leichte Verletzungen an den Augen. Der Pilot wurde nicht getroffen. Der Hubschrauber war im Rahmen einer Vermisstensuche bis zu 100 Meter tief über einen Würzburger Ortsteil geflogen.

Der Mann musste sich wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr, gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten. Neben der Bewährungsstrafe hat der Richter eine Geldauflage von 1500 Euro angeordnet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Berufung zum Landgericht ist möglich.

dpa

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