Klinikleitung lässt Schlösser auswechseln

"Wir erhoffen uns selbst Erhellung"

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Prien - Nach den dubiosen Vorgängen wurden in der Romed-Klinik die Sicherheitsschlösser ausgetauscht. Was sich die Klinikleitung von den Ermittlungen erhofft:

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Nach den rätselhaften Vorgängen an der Priener Romed-Klinik bemüht sich die Krankenhausleitung um eine Rückkehr zur Normalität. "Der Betrieb läuft normal weiter", betont Sprecherin Elisabeth Siebeneicher auf Nachfrage des OVB. "Aus Vorsicht" seien aber "noch am selben Tag die Sicherheitsschlösser im Bereich Nuklearmedizin ausgetauscht" worden.

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Dort hatte am Dienstagvormittag eine Labormitarbeiterin "einer Eingebung folgend und zu ihrer eigenen Sicherheit", so die Polizei in einer aktuellen Mitteilung, Alarm geschlagen, weil bestimmte Gegenstände fehlten, Geräte nicht mehr mit der üblichen Einstellung versehen waren und sie per Geigerzähler eine Strahlenbelastung an ihrer Plastikgetränkeflasche festgestellt hatte. Die Polizei geht mittlerweile zwar davon aus, dass die Kontamination nicht vorsätzlich zustande kam und die Frau keine weiteren schädlichen Substanzen - bewusst oder unbewusst - zu sich nahm. Dennoch laufen die Ermittlungen der Kripo laut Sprecher Andreas Guske weiter, übrigens auch in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt.

Fotos vom Einsatz am RoMed Klinikum Prien

Der Frau geht es laut Klinik-Sprecherin Siebeneicher "den Umständen entsprechend gut". Zudem sei ihr die Unterstützung eines Kriseninterventionsteams angeboten worden. Ansonsten sei die personelle Besetzung der Abteilung Nuklearmedizin unverändert: "Niemand ist beurlaubt oder suspendiert worden."

Die Einbrüche und Medikamentendiebstähle der vergangenen Wochen stehen laut Siebeneicher ohnehin nicht in Zusammenhang mit den jüngsten rätselhaften Vorkommnissen in der Abteilung Nuklearmedizin. "Wir erhoffen uns selbst Erhellung von den polizeilichen Ermittlungen", gibt Siebeneicher zu.

Eine Stellungnahme der Klinikleitung war übrigens auch gestern nicht zu erhalten. Sprecherin Siebeneicher: "Ich weiß wirklich nicht, wer hier etwas wissen könnte."

zip/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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