Sonne satt bis Monatsende

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Lage von Sommerhoch Xena am Donnerstagmittag

Landkreis - Die Großwetterlage ist "festgefahren", sagt Meteorologe Dominik Jung - und das ist gut so! Denn so erwartet uns einer der sonnigsten Julimonate seit Jahren!

Der Sommer ist da und er bleibt! Die heutigen Prognosen zeigen, dass der Sommer weitere zehn bis vielleicht sogar 14 Tage erhalten bleibt, wahrscheinlich sogar bis Monatsende. Die Großwetterlage ist „festgefahren“. Uns erwartet einer der sonnigsten Julimonate seit Jahren und das bei angenehmen Sommerwetter ohne große Hitze und Schwüle.

Die kommenden sieben Tage werden fast überall trocken bleiben, sagr Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Für Hobbygärtner heißt das also viel gießen. Ein paar nennenswerte Schauer kann es höchstens mal am kommenden Sonntag geben und auch dann nur im Norden und Osten Deutschlands.

Die nächsten Tage im Detail:

Freitag: freundlich, viel Sonne und trocken, 21 bis 27 Grad

Samstag: sommerlich bei 21 bis 28 Grad

Sonntag: im Norden und Osten ziehen Wolken auf, diese können stellenweise etwas Regen bringen, sonst ist es freundlich und trocken, 17 bis 28 Grad

Montag: viel Sonne, ab und zu ein paar Wolken, 21 bis 27 Grad

Dienstag: mal Sonne, mal ein paar Wolken. Schauer oder Gewitter gibt es kaum, 22 bis 30 Grad

Mittwoch: sommerlich bei 23 bis 31 Grad

Donnerstag: Sonne und Wolken im Wechsel, örtlich Gewitter, 22 bis 20 Grad

Die kühleren Werte werden dabei durchweg Richtung Norden, sprich an den Küsten erwartet. Da die Luft oftmals aus Norden kommt, kann sich die Luft hier aufgrund des verhältnismäßig kühlen Meerwassers nur wenig erwärmen. Die höchsten Werte sind im Süden zu erwarten.

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Wieso es nicht richtig heiß wird

Seit Tagen Sonne über nahezu ganz Deutschland. Doch die Temperaturen wollen vergleichsweise nicht wirklich hoch hinaus. Vor ein paar Wochen gab es schon mal zwei, drei sonnige Tage. Damals kletterten die Werte auf verbreitet über 30 Grad und dabei war es zum Teil unerträglich schwül und auch die Nächte waren teilweise über 20 Grad warm.

Diesmal ist alles anders – warum?

„Die Großwetterlage ist anders als vor ein paar Wochen im Juni. Damals schaufelten Tiefs sehr warme Luft direkt aus der Sahara bis zu uns. Die Folge: Es wurde in der Höhe extrem warme Luft zu uns geführt, die auch am Erdboden zu Werten von über 35 Grad führte. Die Sonne heizte der Luft bei uns nämlich noch mal zusätzlich ein. Zudem war die Luft sehr feucht, da sie den Weg über das Mittelmeer nahm“ erklärt Diplom-Meteorologe Jung.

Diesmal aber schaufelt kein Tief schwül-warme Ausgangsluft zu uns nach Mitteleuropa. Stattdessen liegt ein Hoch bei den Britischen Inseln- unser Schönwetterhoch Xena. An der rechten Seite des Hochs strömt die Luft überwiegend aus nördlichen Richtungen, also Skandinavien zu uns nach Deutschland. Damit ist die Ausgangsluft die bei uns ankommt schon mal deutlich kälter als wenn die Luftströmung aus dem Mittelmeerraum bzw. der Sahara zu uns kommen würde. Ein Großteil der Erwärmung der Luftmassen muss also die Sonne übernehmen. Und die schafft es dann immerhin die Luft verbreitet auf 25 Grad, stellenweise sogar auf knapp 30 Grad zu erwärmen.

Quelle: Pressemitteilung wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

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