Bergunfall am Wendelstein

Wanderer rutscht 150 Meter in die Tiefe

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Andreas Basler

Brannenburg - Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Bergwacht Brannenburg zu einem Einsatz in der Reindl Scharte am Wendelstein gerufen. Ein Bergsteiger rutsche etwa 150 Meter in die Tiefe, kugelte sich aber Gott sei dank "lediglich" die Schulter aus und brach sich einen Finger. 

Drei Wanderer befanden sich dort zu Fuß im Aufstieg zur Reindlscharte (Richtung Wendelstein in etwa 1450 m). Einer von ihnen rutschte in dem steilen und extrem vereisten Gelände ab und kam erst 150 m unterhalb zum Liegen. 

Rettung war schnell vor Ort, da die Bergwacht Brannenburg mit einer Vorsorgemannschaft, die turnusmäßig an Wochenenden und Feiertagen ihren Dienst versieht, auf dem Wendelstein vertreten war. Vier Bergretter versorgten den verletzten Patienten, der mit einer ausgekugelten Schulter, einem gebrochenen Finger und einigen Schürfwunden noch recht glimpflich davonkam. 

Dank des guten Wetters konnte der Patient mit dem Rettungshubschrauber ausgeflogen werden – ein bodengebundener Abtransport wäre in dem schwierigen und unwegsamen Gelände sehr aufwendig geworden. Der Notarzt der Maschine Heli 3 aus Kufstein verabreichte dem Patienten Schmerzmittel, bevor der Abtransport am Rettungstau (einem Fixseil an der Unterseite des Hubschraubers) erfolgte. 

Während einer Zwischenlandung an den Reindl Almen wurde der Patient in den Hubschrauber verladen und anschließend ins Klinikum Rosenheim geflogen. Am Einsatz beteiligt war die Bergwacht Brannenburg mit sechs Bergrettern, der Einsatzleiter Bergwacht Brannenburg sowie die Besatzung inklusive Notarzt des Rettungshubschraubers Heli 3 aus Kufstein.

Pressemeldung Bergwacht Brannenburg/ Veronika Feicht/Johann Weiß 

Quelle: rosenheim24.de

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