Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Weil Münchner Polizist kroatisch spricht

Dumm gelaufen für einen Raser

München - Weil ein Münchner Polizist fließend Kroatisch spricht, verlief eine Verkehrskontrolle für einen Autofahrer und seine Ehefrau nicht wie gedacht.

Am Dienstag, 24.04.2018 errichtete die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung in der Allacher Straße eine Geschwindigkeitskontrollstelle. Gegen 14.10 Uhr wurde ein schwarzer BMW gemessen, der mit 64 km/h, anstelle der erlaubten 50 km/h unterwegs war. Die Überschreitung von 11 km/h hätte ein Verwarnungsgeld von 15 Euro zur Folge gehabt.

Bei der Anhaltung des BMW stellte sich heraus, dass der 31-jährige Bosnier mit dem Auto von seiner Frau unterwegs war. Er konnte kein gültiges Ausweisdokument, keinen Führerschein und keine Betriebserlaubnis für die Veränderungen am Fahrzeug vorweisen.

Als er seine Personalien angeben sollte, wurde er zunehmend nervöser und machte widersprüchliche Angaben. Die Überprüfung seiner Angaben ergab vor Ort, dass er die Personalien seines Freundes angegeben hatte.

Schließlich telefonierte der Fahrer mit seiner Ehefrau und wechselte dabei von der deutschen in die kroatische Sprache. Ein daneben stehender Polizeibeamter war ebenfalls der kroatischen Sprache mächtig und konnte hören, wie der 31-Jährige seine Ehefrau aufforderte den Ausweis und Führerschein seines Freundes, welcher ihm ähnlich sieht, vorbeizubringen.

Der Fahrer wurde nun zur Identitätsfeststellung zu einer Polizeidienststelle gebracht. Dort gab er an, dass er bewusst falsche Personalien angegeben hat, da er keine deutsche Fahrerlaubnis besitzt.

Den 31-Jährigen erwarten jetzt ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falscher Personalienangabe, sowie Ermittlungen wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis und ein Bußgeld wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung.

Seine Ehefrau muss ebenfalls mit einem Strafverfahren wegen des Gestattens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen, da sie ihrem Ehemann ihr Fahrzeug überlassen hatte, obwohl sie wusste, dass dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare