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Alle Briefe werden beantwortet

Sechs Wochen vor Weihnachten: Hunderte Briefe trudeln in Bayerns einzigem Weihnachtspostamt ein

Auch im letzten Jahr hatte das Weihnachtspostamt in Himmelstadt einiges zu tun.
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Auch im letzten Jahr hatte das Weihnachtspostamt in Himmelstadt einiges zu tun.

Obwohl Weihnachten noch einige Wochen auf sich warten lässt, trudelten im einzigen Weihnachtspostamt Bayerns, in Himmelstadt, rund 2.000 Briefe bislang ein.

Himmelstadt - Sechs Wochen vor Weihnachten haben die Helfer des Christkindes in Bayerns einzigem Weihnachtspostamt schon die Stifte gespitzt und die ersten Antworten vorbereitet. „Die ersten Briefe sind schon beantwortet. Da müssen nur noch die Briefmarke und der Stempel drauf“, sagte Rosemarie Schotte der Deutschen Presse-Agentur. Die 77-Jährige leitet seit 1994 die offizielle Filiale des Christkindes und des Weihnachtsmannes in Himmelstadt (Landkreis Main-Spessart).

Fast 40 Frauen und 2 Männer helfen heuer im Büro im Rathaus des 1500-Einwohner-Ortes mit, um allen Kindern - aber auch Erwachsenen - einen Antwortbrief vom Christkind schicken zu können. Mehrere Hundert Briefe seien schon in Himmelstadt eingeflattert. „Ich hab' sie nicht gezählt. Aber vom Blick her sind schon etwa 2000 Briefe auf jeden Fall da.“

Weihnachtspostamt in Himmelstadt: Alle Briefe werden beantwortet

Beinahe alle Briefe bekommen auch eine Antwort - sofern ein Absender bekannt ist. Die großen und kleinen Schreiber dürfen sich dann über eine personalisierte Antwort des Christkinds und eine kleine illustrierte Weihnachtsgeschichte aus der Feder Schottes und ihrer Enkelin freuen. Kinder, die sich besonders viel Mühe gegeben haben, bekommen noch lobende Zeilen zusätzlich. „Damit das Kind sieht, dass das Christkind den Brief auch wirklich gelesen hat“, so Schotte. Immer wieder bekommen Schotte und ihr Team auch Briefe, in denen Kinder von Tod, Krankheit, Scheidung der Eltern, Mobbing in der Schule oder ähnlichem schreiben. Die werden von Schotte und ausgewählten Helfern persönlich beantwortet.

Am Ende des Jahres werden wahrscheinlich wieder zwischen 70 000 und 80 000 Briefe zusammenkommen. Die Schreiber kommen aus aller Welt. Auch Erwachsene schreiben gern und hoffen auf Antwort. Offiziell startet das weihnachtliche Postamt am ersten Adventssonntag in die Saison. Dann werden Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und Bauchredner Sebastian Reich mit seiner Nilpferddame Amanda die ersten Antwortbriefe abstempeln. Insgesamt gibt es in Deutschland sieben Weihnachtspostämter. Das einzige Weihnachtspostamt Bayerns existiert seit mehr als 30 Jahren.

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dpa

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